Der Standort erfüllt laut Kreis die gestellten Anforderungen an ein zentrales Impfzentrum am besten. Außerdem ist die Verkehrsanbindung hier auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Nähe zum S-Bahnhof sehr gut. Das Impfzentrum soll jetzt kurzfristig eingerichtet werden, damit die Logistik steht, wenn klar ist, wann es mit den ersten Impfungen losgehen kann.

Landesweite Pläne für die Impfzentren

Nach den Plänen des Landes soll es zunächst 53 Impfzentren in NRW geben, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt eines. Betrieben werden sollen die Impfzentren durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die das medizinische Fachpersonal zur Verfügung stellt und die Impfungen organisiert. Auch die Terminvergaben sollen über die KV organisiert werden.

Impfzentren Startpunkt für mobile Impfteams

Nach dem derzeitigen Informationsstand verfolgt das Land NRW einen Zwei-Stufen-Plan, der ab dann umgesetzt werden soll, wenn der Impfstoff die Zulassung erhalten hat. In einer ersten Phase sollen mobile Impfteams die Alten- und Pflegeeinrichtungen bzw. die in häuslicher Umgebung lebenden Vorerkrankten aufsuchen. Im Impfzentrum sollen zunächst nur die mobilen Angehörigen der sogenannten vulnerablen Gruppen sowie die Angehörigen der Berufsgruppen die zur kritischen Infrastruktur zählen geimpft werden. Daher soll ein Impfzentrum zunächst vorrangig für die mobilen Impfteams als Start- und Zielpunkt dienen.

In einer zweiten Phase plant das Land, dass die allgemeine Bevölkerung ab Sommer des nächsten Jahres durch die jeweiligen Hausärzte geimpft werden kann. Sobald diese Phase erreicht ist, ist ein Impfzentrum nicht mehr erforderlich.

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