Zusammen gegen Corona live – Minister Jens Spahn im Gespräch: Corona und die Gesundheitsämter

Zusammen gegen Corona live – Minister Jens Spahn im Gespräch: Corona und die Gesundheitsämter

https://www.youtube.com/watch?v=K-706aKdpt4

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Hallo und herzlich willkommen schön dass sie heute abend dabei sind bei unserem live stream zusammen gegen krohne wir
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sind gefordert und ja wie stark man gefordert ist das hängt sehr davon ab welchen job man eigentlich nachgeht
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aktuelle umfrage unter den klinikärzten das ergebnis ist die mehrheit der klinikärzte sagt sie hat durch die
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korona krise weniger zu tun weil zum beispiel operationen verschieben verschoben werden anders sieht das in
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den gesundheitsämtern in deutschland aus da können sich die mitarbeiterinnen und mitarbeiter vorarbeit eigentlich nicht
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retten es ist ein job pausenlos infektionsketten aufzuschlüsseln und zu unterbrechen kontaktpersonen aufzuspüren
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es ist eigentlich eine detektivische sisyphus-arbeit sie sind vom amt bestellte headhunter und im auftrag der
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gesundheits unterwegs und die gesundheitsämter melden dass sie bei dieser arbeit an ihre grenzen kommen
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sowohl was das personal angeht als auch was die ausstattung angeht und dabei ist ihre arbeit eigentlich wichtiger denn je
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jetzt gerade in dieser zeit wo es die ersten lockerungen in der korona pandemie gibt und viel mehr menschen
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wieder miteinander kontakt haben darüber reden wir heute abend mein name ist sebastian titel bach und ich begrüße auf
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dem podium professor rené gottschalk ist virologe und leitet eines der größten gesundheitsämter in deutschland das amt
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in frankfurt am main seit mitte märz kümmerten sich dort die dortigen 250 mitarbeiterinnen und
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mitarbeiter praktisch ausschliesslich um den solchen schutz er sagt die arbeit der gesundheitsämter in der korona krise
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wird nicht gesehen die kommunen haben zu sehr am öffentlichen gesundheitsdienst gespart die folge der arbeitsplatz
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gesundheitsamt ist für ärzte nicht mehr interessant professor gottschalk danke dass ich
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heute abend gekommen sind nach berlin hat jetzt sparen ist bei uns der bundesgesundheitsminister 50 millionen
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euro stellt der bund den gesundheitsämtern zur verfügung rund 100 mobile teams sollen die gesundheitsämter
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unterstützen er sagt der öffentliche gesundheitsdienst ist der dreh und angelpunkt für den umgang mit der
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epidemie damit seine leistungsfähigkeit erhalten bleibt benötigt er ein personelles und digitales update denn
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der öffentliche gesundheitsdienst das hat nicht immer die aufmerksamkeit erhalten die er verdient entspannt
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vielen dank dass sie da sind und wir diskutieren mit den menschen vor ort in den gesundheitsämtern aber auch mit
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unseren zugeschalteten gästen das geht heute abend per online und per telefon wie genau das funktioniert das klären
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wir gleich aber jetzt erstmal zum bundesgesundheitsminister ersparen wir haben hier im stream schon über
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pflegekräfte geredet auch mit pflegekräften mit apotheker innen die sind zu wort gekommen heute geht es um
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die gesundheitsämter und die mitarbeiterinnen und mitarbeiter dort warum wollen sie mit ihm ins gespräch
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kommen was interessiert sind nicht interessiert zuerst einmal wie die lage ist wie der eindruck ist wo wir helfen
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können es ist ein bisschen auch ich kriege das auch mit dem gespräch mit den bundesländern mit den kollegen sind
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müssen wir sehen im föderalen miteinander ist der bund natürlich nicht der erste ansprechpartner für landkreise
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kreisfreie städte für die gesundheitsämter vor ort in den kommunen und deswegen ist es für mich immer ganz
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gut dann doch noch mal so ein austausch auch direkt haben zu können habe ich eher mit vorteil hat die mit der wir
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grad auch gleich noch sprechen mit herrn gottschalk mit anderen immer mal wieder und dann habe ich mir gedacht in dieser
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krise wo es auf die gesundheitsämter mehr denn je an kommt auf die frage der kontakt nach verfolgung sie hat es
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angesprochen aber auch jene konzept also wenn das pflegeheim sich fragt wie kann ich jetzt so weiter arbeiten oder nicht
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dann wird er gleich beim gesundheitsamt gefragt oder wenn der gastronom jetzt wissen will kann ich jetzt so öffnet
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oder nicht wird ja auch beim gesundheitsamt im zweifel gefragt da ist also wahnsinnig viel zu tun gerade und
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deswegen habe ich mir gedacht nutzen wir doch mal so ein format um auch noch mal über die lage aber auch über die frage
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wo wir helfen können und unterstützen können zu reden was glauben sie wenn wir jetzt gleich in die gesundheitsämter
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rhein gucken wie ernüchternd wird der blick sein wie ernüchtert wird die stimmung trotz ich habe gar nicht in
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einer unterstation ich habe den eindruck dass alle mit viel engagement dabei sind auch durchaus mit manch einer freut sich
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auch zu recht dass überhaupt mal wahrgenommen wird wieder die bedeutung des gesundheitsamtes ist ja schon so
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dass kaymer selbstkritisch sagen aber es gilt glaube ich insgesamt sie überblicken zweifel länger herr
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gottschalk schon über die letzten jahre und jahrzehnte das dass wir dem öffentlichen gesundheitsdienst dem
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public health man sagt nicht so viel aufmerksamkeit geschenkt haben und zwar auf allen ebenen das kann ich auch für
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die operative arbeit auf bundesebene in dem bereich sagen geschenkt haben wie es verdient hätte und ich glaube viele
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freuen sich jetzt auch einfach über die aufmerksamkeit zu recht die da ist viel engagement und gleichzeitig gibt es eben
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noch dinge die man sich 2020 nicht vorstellen jedenfalls vereinzelt auch noch labore die dann per fax eben die
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laborergebnisse darüber schicken und das sind so bereiche wo wir dann ernüchtert im ersten moment aber dann
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doch jetzt mit hochdruck daran arbeiten auch das und zwar nicht in einem jahr sondern sehr bald besser zu machen
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ich habe schon die die ersten maßnahmen die sie auf den weg gebracht haben angesprochen die finanzielle
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unterstützung die personelle unterstützung das wollen wir mal gucken wie das krisen-management aus berlin im
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rest von deutschland ankommt wir haben heute abend vier experten per video zugeschaltet vom städte und gemeindebund
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über den landkreistag vom bundesverband der ärztinnen und ärzte des öffentlichen gesundheitsdienstes so heißt er aber den
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anfang gemacht heute abend stefan hahn vom deutschen städtetag er ist dort beigeordneter und leiter des
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dezernats arbeit jugend gesundheit und soziales heran wie kommt die hilfe aus berlin aus ihrer sicht an
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ja wir sehen das so bereithält mittel erster schritt sind um kommunen zu stärken
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wenn ich etwa ein paar die der öffentliche gesundheitsdienst leistet herausragendes gerade in dieser zeit
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wir schätzen bin ich noch online sind die verbindung ist nicht die allerbeste aber wir hören sie ganz gut
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die die gesundheitsämter die mitarbeiterin mit herausragenden und wir sind sehr froh
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ich erlebe das in gesprächen den vielen kontakten zu den gesundheitsämtern in den mitgliedstaaten ist unter
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dezernenten dass wir doch herausragende expertise auch an der stelle haben die sich jetzt auch wieder zeigt ich glaube
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aber wichtig ist auch zu erwähnen dass die gesundheitsämter in den kosovo nicht isoliert sind sie sind nicht die
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einzigen die in der kommode die herausforderung meistern sondern sie werden maßgeblich unterstützt das erlebe
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ich auch immer wieder aus rückmeldungen auch aus den gesundheitsämtern das eben mitarbeiterinnen aus anderen teilen der
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verwaltungen dazu stoßen in der kontakt nach verfolgung dass die ordnungsbehörden bei den
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ordnungsverfügung entsprechend auch unterstützen und ich glaube deswegen ist wäre es ein stück weit zu kurz
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gesprungen in den kommunen hinsichtlich der leistungsfähigkeit auch in der korona krise nur auf die
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gesundheitsämter zu schauen die verwaltungen insbesondere die stadtverwaltungen sind viel größer und
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deswegen auch da der stelle viel schlagkräftiger unterwegs aber natürlich ist es so dass die gesundheitsämter der
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nucleus sind in einer solchen krise dass da die sachkompetenz da ist das doch organisatorisch die fäden zusammenlaufen
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und deswegen können wir das als städtetag auch nur unterstützen dass es in der perspektive wichtig ist
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gesundheitsämter in der spur so stern wenn sie einen wunsch an den minister hätten was wäre das es gibt zwei punkte
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auch hinsichtlich der frage was schränkt die leistungsfähigkeit der gesundheitsämter ein das eine ist
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natürlich das thema finanzen wenn man sich anschaut warum sind ich benenne nennen ist von dem duktus
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gesundheitsämter kaputt gespart worden wie es heute dann auch in der presseberichterstattung den medien zu
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hören war dann ist das eine folge auch von finanziellen notlagen der kommunen
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und wenn doch den mit vergangenen jahren stellen gespart wurden dann war das insbesondere
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in den städten auch denen das wasser bis zum hals stand und die in schulden unternehmen und deswegen möchte ich hier
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auch in der runde dieses thema der stärkung der gesundheitsämter einbetten in stärkung der kommunen letztendlich
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reden wir darüber dass kommunen dazu in der lage sein müssten auch und vor allen dingen auch im gesundheitsbereich
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aber auch in anderen bereichen einfach leistungsfähig zu bleiben indem sie die finanzielle ausstattung haben und dafür
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das ist sicher zu stellen und da muss man ein stück weit vielleicht auch darauf achten in zukunft wenn es um die
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aufgabenverteilung von neuen aufgaben geht das so zeigen die mitfinanzierung dort kaum dass viel gravierender glaube
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ich aber die frage des stellenmarktes und da sind wir ein stück weit hilflos wenn wir jetzt erleben dass in den
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gesundheitsämtern stellen geschaffen werden dann findet man aber keine mediziner
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das liegt nicht daran anders als in der pflege oder bei erzieherinnen dass es nicht junge leute geben würde gerne erst
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werden würden der flaschenhals sind die ausbildungskapazität nur der wunsch an
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den bundesgesundheitsminister ist auch wohl wissend dass der bundesgesundheitsminister keine
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universitäten unterhält aber an der stelle die länder aufzufordern in die pflicht zu nehmen dreht kapazitäten
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auszuweiten im bereich der ausbildung von medizinern und vor allen dingen auch gemeinsam zu
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überlegen kann es in den kapazitäten der der universitäten im bereich der des studiums medizin vielleicht kontingente
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geben wo dann gezielt personen ausgebildet werden studenten ausgebildet werden für den led die dann an der
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stelle eben auch mit einer hohen kompetenz aber eben auch schon einer hohen empathie tatsächlich vielleicht
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auch zu einem höheren anteil in den sn gesundheitsdienst einen ganz herzlichen dank wir sammeln jetzt erstmal die
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ganzen statements auch von ihren kollegen aus den anderen verbänden und das wird ganz bestimmt auch in die
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diskussion einfließen weil gerade diese frage nach der nach den ställen und vor allem auch der nachwuchsgewinnung das
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haben uns ganz viele auch über die online community geschrieben ganz herzlichen dank stefan hahn
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und wir geben direkt weiter an frau doktor gute tat sie ist vom bundesverband der ärztinnen und ärzte
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des öffentlichen gesundheitsdienstes guten abend schön abend der titel bach schönen guten abend herr minister sparen
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ich möchte es noch mal sehr begrüßen dass sie sich heute mit uns zeit nehmen und sich unsere themen anhören und freut
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euch hat was wäre denn ihre anmerkungen zur arbeit in dem gesundheitssystem und vor allem was werden die hausaufgaben
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die sie dem bundesgesundheitsminister mit auf den weg geben würden tatsächlich würde ich gerne die chancen nutzen den
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blick etwas weiter zu öffnen wir gucken jetzt aktuell auf die pandemie und auf die aufgaben die die
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gesundheitsamt an der pandemie haben es ist sicher nichts neues für sie unser verband weist er schon seit vielen
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jahren darauf hin dass wir ein personalproblem in den gesundheitsämtern haben und das ist schon in der normalen
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zeit einen großen problem nämlich genau deswegen weil die gesundheitsämter unendlich viele sehr sehr spannende
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aufgabengebiete haben und fielen in der bevölkerung ist das nicht klar deswegen würde ich gerne auch die chance nutzen
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das noch mal kurz hier darzustellen neben dem was wir jetzt erleben also der kontaktpersonen ermittlungen und der
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pandemie geschichte krisen-management haben wir natürlich auch viele andere spannende bereiche und sehr eng damit
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verbunden ist auch der hygiene und infektionsschutz teil also gesundheitsamt ermitteln ja auch bei
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allen anderen übertragbaren krankheiten und sind originell für die gesundheit der bevölkerung zuständig also das
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unterscheidet sie ja von den stationären und im ambulanten bereich sie kümmern sich um den gesundheitsschutz der
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bevölkerung und viele dinge wissen die bürger nicht ich sag mal wenn sie zum arzt gehen wenn sie ins krankenhaus
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gehen dann wollen sie ja sich nicht dort ein erreger holen da muss ja jemand auf die krankenhaus hygiene achten auf die
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hygiene in den medizinischen einrichtungen aber auch in den gemeinschaftseinrichtungen wie schulen
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und kitas sind gesundheitsamt seien natürlich grundsätzlich immer vor ort das ist aber auch nur ein bereich auf
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denen wir jetzt gucken ich möchte noch den kinder- und jugendärztlichen bereich erwähnen
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stichwort was alle kennen sind die ein schuluntersuchungen aber es passiert ja noch unendlich viel mehr
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stichwort frühe hilfen aufsuchende hilfen schwangerschafts beratungen und eingliederungshilfe wie können kinder
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sozusagen gleichberechtigt im zuge der inklusion am leben teilhaben ganz ganz spannende aufgabenbereiche für die
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gesundheitsämter dann auch im bereich der psychiatrie sozialpsychiatrischer dienst aufsuchende
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hilfe für psychisch kranke zugehende hilfen auch unterbringungen nach dem psychisch kranken gesetz ebenfalls wenn
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ich das mal sagen darf sie machen zu hause den wasserhahn auf und holen sich ein glas wasser da ist trinkwasser drin
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dafür dass das trinkwasser drin ist dafür sind die gesundheitsämter bundesweit zuständig werden dass
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deswegen so ausführlich weil es leider oft nicht gesehen wird weil man das ja als selbstverständlich annimmt dass das
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funktioniert also erst im pannenfall im krisenfall gucken wir genau hin und dann stellen wir fest da ist aber
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jetzt gar keiner der mal die kontrolle ausübt der das macht oder der diese aufgaben erfüllt und so ähnlich geht es
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uns natürlich jetzt auch in der pandemie und deswegen wollte ich dieses nochmal vorausschicken ich möchte auch gerne
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anknüpfen dann das was herr hahn gerade gesagt hat bezüglich der ausbildungskapazitäten denn ich bin
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nicht nur die vorsitzende des bundesverbandes herz und ärztliche gesundheitsdienstes ich leider auch die
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akademie veröffentlicht gesundheitswesen das ist eine länderübergreifende einrichtung einer anstalt des
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öffentlichen rechts dieser zeit von 11 bundesländern finanziert wird und wir sind zuständig auch für die
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ausbildungskapazitäten wir haben gerade angesprochen hat wir bilden fachärzte fach zahnärzte und fachapotheker für
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öffentliche gesundheitswesen aus aber auch gesundheits aufseher regieren inspektoren fach assistenten
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lebensmittelkontrolleure und sozialmedizinische assistentin und der facharzt für öffentliches
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gesundheitswesen ist eine facharzt bezeichnung die von der bundes die von der ärztekammer verdienen so wird man
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macht dort eine prüfung und hat eine fünfjährige weiterbildungszeit mit klinischen zeit anteilen
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psychiatrie man muss ein halbes jahr eine psychiatrie gewesen sein und eben auch im öffentlichen gesundheitswesen
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also man hat eine sehr sehr hohe fach expertise die gleichzusetzen ist mit dem facharzt für innere medizin oder dem
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facharzt für augenheilkunde oder dermatologie da gibt es gar keinen unterschied
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und das ist mir ganz wichtig das noch einmal zu unterstreichen weil ich glaube dass diese fachexperte sind noch nicht
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überall bekannt ist und deswegen halte ich auch für so wichtig dass wir jetzt genügend menschen auch in die
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gesundheitsamt hereinbekommen mit entsprechender expertise verbessert ganz herzlichen dank und ich hab jetzt glaubt
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ihnen ganz guten überblick bekommen was eigentlich in den gesundheitsämtern alles geleistet wird neben dieser
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pandemie bewältigung ich habe den eindruck der bet wahrscheinlich dann auch dem ein oder andere gesundheitsamt
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eine menge liegen was dann nachher noch nachgeholt werden muss oder nachgeholt werden muss sollte wird sammeln das
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jetzt auch weiter auch dann geht für ihren beitrag und wir geben direkt weiter an reinhard sager vom präsident
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des deutschen landkreistages guten abend herr sager und direkt ihr statement bitte schön guten abend herr titel bei
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guten abend herr minister sparen guten abend herr professor gottschalk meine damen und herren ich darf zunächst
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sagen für die deutschen landkreise wir sind stolz auf unsere gesundheitsämter daher zunächst ein herzliches dankeschön
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an die mitarbeiterinnen und mitarbeiter in den gesundheitsämtern die nun schon seit vielen wochen wie wir finden
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außerordentliches leisten die landrätinnen und landräte haben alles in ihren kräften stehende getan um die
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arbeit der gesundheitsämter in dieser schwierigen zeit zu unterstützen insbesondere organisatorisch und auch
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personell ihren werden wir auch weiterhin festhalten wollen dennoch wird es landkreise geben in denen aufgrund
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der epidemischen entwicklung von jetzt auf gleich ein erheblicher personalmehrbedarf entsteht der
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planerisch und konzeptionell von fall zu fall und von jetzt auf gleich nur bedingt vorbereitet werden
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kann dann werden auch wir unterstützung gegebenenfalls von außerhalb benötigen insbesondere von den zuständigen ländern
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und hier insbesondere auch weiterhin dafür sorge tragen wollen dass eine erfolgreiche nachverfolgung von
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kontaktpersonen gewährleistet werden kann ich möchte aber den blick auch etwas weiten dürfen und nicht nur über
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den verlauf der nächsten wochen hoffentlich vielleicht nur der nächsten wenigen monate sprechen nobody knows für
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mich ist es wichtig dass die erkenntnisse aus der korona pandemie unmittelbar in die fortentwicklung des
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öffentlichen gesundheitsdienstes einfließen der öffentliche gesundheitsdienst ist
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mehr als die gesundheitsämter wir müssen dazu auch die meldewege und die zusammenarbeit zwischen bund
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insbesondere dem rk ii den landesgesundheitsbehörden und den gesundheitsämtern der kreise und
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kreisfreien städte optimieren digitalisieren und auf diese weise zukunftsfähig machen
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hierzu bedarf es unseres erachtens einer gemeinsamen strategie und auch der formulierung der erwartungen an die
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gesundheitsämter wie sie sich zukünftig personell und strukturell aufstellen müssen
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hierzu zählen auch die notwendigen rahmenbedingungen um das ärztliche aber auch das nichtärztliche fachpersonal zu
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gewinnen und zu halten aber machen wir uns nichts vor strukturell werden wir nur so stark
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werden können wie dies angesichts einer normale lage im infektionsgeschehen und im hinblick auf die routine aufgaben des
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gesundheitsamtes erforderlich ist bestandteil einer neuen strategie muss es daher sein die gesundheitsämter zu
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befähigen personell binnen kürzester zeit massiv zu wachsen als gleichsam atmende das system flexibel reagieren zu
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können dafür müssen planungen erfolgen wie binnen von tagen zeit
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geeignete personen für leistungen der gesundheitsämter bereitgestellt werden können möglichst bereits innerhalb der
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jeweiligen kreisverwaltungen gegebenenfalls auch mit unterstützung der kreisangehörigen städte und
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gemeinden und auch von im landkreis angesiedelten landesbehörden über die details muss man da noch reden
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dazu gehört natürlich auch eine hinreichende dauerhafte und verlässliche finanzierung dieser aufgabe die nur
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vorrangig durch die länder erfolgen kann versorger ganz herzlichen dank für diesen eindruck und wir haben gesagt wir
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haben vier experten zugeschaltet einer fehlt nur das ist uwe lübking vom deutschen städte und gemeindebund er ist
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dort leiter des dezernats recht gesundheit soziales und demografie kunden am looking
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was wäre ihr statement zur arbeit der gesundheitsämter in deutschland nach dem 34 der vorrednerin und den vorrednern
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kaum noch etwas über was man neu erfinden kann aber ich glaube was ganz wichtig ist dass man zunächst
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feststellen muss wie wichtig ist ist dass wir im rahmen des des körper kooperativen föderalismus zwischen bund
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ländern und kommunen sehr eng zusammenarbeiten und auf der anderen seite eben dass die lokalen beraten
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schnell und und situationsbedingt auch in der pandemie gezeigt haben dass sie handlungsfähig sind
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der landkreis heinsberg hat das ja sehr sehr deutlich gemacht woher der erste größere ausbruch dann dann war und wie
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schnell man dort agieren konnte und wie herr sager gesagt hat ist es dann der das zusammenspiel dass man es lernt in
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einem atmen so sehen dass an ein gesundheitsamt auch dann unterstützung findet aus den anderen
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verwaltungs ämtern das dann auch kreisangehörige gemeinden mit dem landkreis zusammen arbeiten um dann hier
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aus effektiver arbeiten zu können aber das ist jetzt nur erstmal die sicht auf die auf die pandemie
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wir sollten aber auch schauen dass wenn wir diese krise überwunden haben dass man dann nicht einfach wieder
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zurückfällt und sagt das war ja alles gut sondern dass man wirklich er sich überlegt wie man strukturell die
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gesundheitsämter so stärken kann dass ihre aufgabe als dritte säule des gesundheitssystems so das vergisst man
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immer wieder welche aufgaben die gesundheitsämter tatsächlich alle wahrnehmen dass man sie auch dahin
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gehend dann stärken kann und da hat der kollege hat auch einen wichtigen aspekt glaube ich gesagt dass
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man auch in der in der medizinischen ausbildung viel stärker noch denn in diesen öffentlichen gesundheitsdienst in
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den blick nehmen muss ich glaube dass er in der tat bei vielen medizinstudentinnen und studenten auch
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gar nicht so bekannt ist sondern man schiebt doch eher auf den niedergelassenen bereich oder auf den
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klinikbereich und nicht so sehr auf den bereich des öffentlichen gesundheitswesens wir werden auch das
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gehört auch dazu sicherlich überbezahlung strukturen reden müssen
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und da stimmt es natürlich weiß der kollege angesagt hat da tun sich natürlich insbesondere die kommunen
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schwer die auch jetzt schon schwierigkeiten haben ihre personal aushalte bestücken zu können und es ist
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ja nicht nur ein bereiten bereich des gesundheitswesens und der gesundheitsämter so dass wir in teilen
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schwierigkeiten haben nachwuchs für den öffentlichen dienst zu finden das betrifft auch andere bereiche und wenn
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ich mir jetzt in dem gesundheitsamt ein traum wenn ich an die digitalisierung denke dass wir auch da die bereiche aus
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stärken müssen auch das ist ein punkt der für die verwaltung insgesamt zutrifft dass wir
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dort probleme haben auch doch die entsprechenden fachkräfte zu finden also insofern muss man schauen was
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können wir jetzt hier im aktuellen pandemie geschehen tun was kann man da noch verbessern aber man muss auch über
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den tellerrand eine hinaus schauen uns sagen was bedeutet dass dann strukturell später
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wenn wir die krise überwunden haben um den öffentlichen gesundheitsdienst dann dauerhaft zu stärken
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da ist noch was übrig geblieben auch für den vierten experten den wir heute abend zugeschaltet haben ihnen vier ganz
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herzlichen dank schon mal für ihre statements vor teichert herr hahn versager und lübking und das ist jetzt
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sozusagen der große überblick über die arbeit der gesundheitsämter gewesen aber wir wollen ja heute abend auch wirklich
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bis runter bis an die basis kommen also alle gesundheitsämter in deutschland wir haben im vorfeld zugangsdaten bekommen
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um uns online ihre eindrücke zu schildern ihre meinungen und ihre fragen mit auf den weg zu geben auf wunsch auch
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anonym und das geht auch immer noch also sie können immer noch sich online beteiligen
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von den gesundheitsämtern in deutschland aus und in einigen gesundheitsämtern werden wir heute abend auch noch anrufen
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aber eindrücke bekommen wir heute abend auch von professor rené gottschalk dem leiter des gesundheitsamts in frankfurt
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am main können sie uns einen überblick darüber geben was sich durch corona bei ihnen im
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gesundheitsamt in frankfurt getan hat sie haben ist glaube ich selber schon gesagt sie sind da im dauer solchen
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schutz modus in den letzten wochen und monaten seit 17 wochen glaube ich seit 17 wochen ja wir hatten ja gleich am
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ersten februar den ersten rückkehrer flug aus haan mit zwei positiven patienten an bord aber es gab keine
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übertragen weil alle passagiere an bord auch eine maske getragen haben also ein bild war je auch für die maske das ganze
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amt in frankfurt ist völlig umgestaltet worden und das ist wahrscheinlich genauso wie bei allen anderen
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gesundheitsämtern in deutschland wir arbeiten alle im solchen schutz allein in der fall finden der zahlen nach
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verfolgung in der index halb findung arbeiten teilweise 80 leute jetzt weniger logischerweise weniger
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fallzahlen haben aber das ist unglaublich auch wie die kinderärztin medizinische fachangestellte
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zahnarzthelferinnen usw da alle mitarbeiten das schon toll und auch die stimmung ist gut was aber nicht
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darüber hinwegtäuschen auch dass es einfach eine belastung ist die so auch auf dauer nicht aufrecht zu
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halten ist und da müssen jetzt auch lösungen her wenn sie jetzt sage ich mal einen schuss
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frei hätten und so das ist jetzt das dringendste was bei uns im gesundheitsamt in frankfurt am main
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geändert werden muss das ist der punkt wo sie unterstützung jetzt am dringendsten brauchen also damit sie
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ihre arbeit erledigen können aber auch ihre mitarbeiter und mitarbeiterinnen weiterhin gerne zur arbeit kommt es
00:25:54
relativ einfach zu sagen also bislang haben wir das aus eigener kraft alles stemmen können aber ich muss jetzt auch
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dafür sorge tragen dass die mitarbeiterinnen die mitarbeiter die jetzt seit diesen vielen wochen auch
00:26:06
samstags sonntags feiertags über ostern bei uns arbeiten dass die auch jetzt mal da raus genommen werden wir brauchen
00:26:13
also personal was aber auch in der lage ist diese arbeit gut durchführen zu können
00:26:20
ich widerspreche da auch ein bisschen herr nahm da sagte also verwaltungskräfte die sollen die
00:26:25
gesundheitsämter unterstützen und es ist genauso wichtig das ist nicht richtig einfach weil die arbeit der
00:26:31
mitarbeiterinnen der mitarbeiter im gesundheitsamt eine eine relativ schwierige und und erfahrung
00:26:38
voraussetzen der arbeit ist das machen meine mitarbeiterinnen meine mitarbeiter schon seit vielen jahren auch crooner
00:26:44
ist im prinzip business as usual aber es ist halt mehr das muss man klar sagen ich kann jetzt nicht einfachen
00:26:53
eine verwaltungsangestellte unter verwaltungsangestellten dahin setzt sagen es manchmal bitte fall nach
00:26:59
nachfolge nachverfolgung das geht so anfang muss angelernt werden er muss oder sie muss vor allem länger
00:27:06
bei uns bleiben es hat ja keinen sinn wenn ich jemanden drei vier wochen überhaupt ein arbeiter und dann wird
00:27:12
nach zwei monaten gesagt aber jetzt muss diese mitarbeiterinnen oder mitarbeiter gleich wieder weg das ist alles
00:27:18
schwierig es muss die bereitschaft bestehen am wochenende zu arbeiten zum beispiel auch da gibt es gewisse grenzen
00:27:24
bei anderen mitarbeitern und das sind genau die herausforderung die wir glaube ich auch so ohne weiteres nicht werden
00:27:32
stemmen können entspannen wenn man sich das anhört ich glaube der größte ruf aus den gesundheitsämtern ist im moment
00:27:38
wir brauchen personal wir brauchen personelle unterstützung sie haben ja selber auch ein hilfsprogramm aufgelegt
00:27:43
wie weit sind sie da schon gekommen wir sind ja da in diesem spagat in der gottschalk auch gerade beschrieben hat
00:27:50
weil natürlich die hilfe die wir moment kurzfristig geben können er vor allem eine ist wo jetzt niemand fünf jahre das
00:27:56
studiert haben kann sondern tatsächlich das ja mit schulungen und anlernen im moment erfolgt wo wir im moment zwei
00:28:04
programme fördern das eine sind eben tatsächlich auch teams die dann hauptamtlich auch vollzeit bezahlt von
00:28:12
uns bei gesundheitsämtern die eben um diese unterstützung auch gebeten haben eingesetzt werden
00:28:18
das sind das sind bis zu 500 leuten 5 600 sogar leuten die dort entsprechend ausgebildet werden finanziert werden
00:28:27
sind also auch gut 3000 euro im monat die durchaus dann bezahlt werden und die in verschiedenen gesundheitsämter neben
00:28:34
mittlerweile begonnen haben nicht richtig im kopf hat gut 400 sind mittlerweile im einsatz für ein halbes
00:28:38
jahr so das fängt schon die frage an reicht dieses halbe jahr da müssen wir schauen ob man zwei längen hat oder ob
00:28:43
man nochmal zusätzlich leute dann nach schuld und dann noch mal all ihren lässt das zweite ist dass wir
00:28:48
medizinstudierende zusammen mit dem verband von freitag hat auch die möglichkeit geben in den öffentlichen
00:28:54
gesundheitsdienst sind jetzt mit einzusteigen einzutauchen mitzuhelfen aber auch da braucht es natürlich die
00:28:59
schulung vorher und dann die möglichkeit die erfahrung vor ort zu sammeln und auch dort müssen wir schauen wie herr
00:29:06
gottschalk schon sagte dass es im zweifel bisserl länger gehen kann vielleicht als die zeit die jetzt
00:29:11
geplant ist dabei sind natürlich jetzt sozusagen die kurzfrist maßnahmen genauso wie die kurzfrist maßnahmen das
00:29:18
ist ja das was er kann meinte sich beim einem landkreis daheim im westmünsterland wo der wo aus ganz
00:29:25
vielen verschiedenen verwaltungsbereichen halt jetzt leute an gelernt wurden kolleginnen und kollegen
00:29:30
und mithelfen und die müssen natürlich aber irgendwann auch wieder zurück in die originären aufgaben die können nicht
00:29:36
dauerhaft die anderen aufgaben nicht machen aber ich nehme schon war das jetzt über diese zeit jedenfalls sehr
00:29:42
stark die kräfte gebündelt wurden sodann haben wir das mittel und langfristige thema wie stärken wir den led den
00:29:47
öffentlichen gesundheitsdienst personell dauerhaft strukturell und da würde ich gerne mit den ländern
00:29:54
sozusagen als lesson learned auch aus dieser krise über einen pakt für den dgb reden werden bleibt ein pakt für justiz
00:30:00
gemacht mit den ländern wo wir gesagt haben auch die justiz brauchte er personelle verstärkung aus den letzten
00:30:08
jahren aus den erfahrungen heraus und was ähnliches würde ich gerne auch machen mit den ländern für den
00:30:12
öffentlichen gesundheitsdienst weil wie gesagt der bund für mich gar nicht ausziehen aus der verantwortung aber die
00:30:17
länder achten zu recht auch darauf im föderalen miteinander da sie originär natürlich zuständig sind gegenüber den
00:30:23
kommunen aber das wollen wir am ende auch dann gemeinsam stemmen heißt also finanzierung von stellen heisst
00:30:29
tarifgefüge ein arzt im op de ich glaube so 1000 bis 1500 euro weniger im vergleich zur regel bezahlung in anderen
00:30:37
bereichen das macht es nicht attraktiver da muss man schon aus überzeugung dann da da hingehen
00:30:43
das wissen der ausbildung stärken wir wollen in der approbationsordnung für ärzte die wir gerade überarbeiten
00:30:47
auch den öbb dem öffentlichen gesundheitsdienst public health eine größere rolle geben also strukturelle
00:30:54
maßnahmen um gesundheitsämter zu stärken vielleicht auch so eine muster personal vorgabe oder so mal schauen was sich so
00:31:01
tatsächlich verbindlich entwickeln lässt und das zweite ist natürlich die technische ausstattung da würden wir
00:31:08
auch gerne mit den ländern und den kommunen wirklich alles ins dritte jahrzehnt des 21 jahrhunderts bringen
00:31:15
wenn die jetzt in den 20er jahren und da sollten faxe eigentlich nicht mehr gang und gäbe sein okay es gibt offenbar eine
00:31:20
menge baustellen in den gesundheitsämtern das wird uns vielleicht auch doktor
00:31:24
regine krause döring bestätigen sie sitzt im gesundheitsamt leipzig guten abend frau doktor krause döring
00:31:34
bei ihm geht es jetzt gar nicht so sehr ums personal sondern bei ihm geht es mehr um die kontakt verfolgung wenn ich
00:31:41
es richtig verstanden habe na prost döring hören sie uns guten abend könnt ihr mich heran
00:31:53
ja wir hören sie prima weil sie uns entscheiden aber sie hört unwahrscheinlich aber ich doch zu hören
00:32:03
und das prima dann aber ich ja ich kann mein motorrad auch nicht achso mich hören sie der moderator hat sie gerade
00:32:09
gefragt was denn ihr thema ist dass sie loswerden wollen ja ich würde ja gerne erzählen aber hallo
00:32:15
wir hören sie gehören sie sagen sie einfach was ihnen unter den nägeln brand danke danke für die einladung aus hören
00:32:31
wollen sie uns mal erzählen was im moment für probleme bei ihnen im gesundheitsamt in leipzig herrschen oder
00:32:38
es geht glaube ich bei ihnen auch um die kontakt verfolgung verfolger der kollege pottschalk wirklich berichtet dass es
00:32:49
eben nicht mit mit um ein wirklich genau sondern was wäre ihr vorschlag also wie könnte man das problem anders lösen ja
00:33:03
also wir haben die erfahrung gemacht wir haben hilfe bekommen wir haben alle fälle nachgefragt kompletten und
00:33:17
arbeitsmedizin gehabt hat sehr gut funktioniert wir haben auch die container aber das eben personal was
00:33:25
keine medizinischen und kenntnisse hat und deshalb war das schwierig weil sind ungemein sind nicht in frage das
00:33:37
personal arbeiten und wenn dort oft sehr lange und deshalb ist der vorschlag man könnte darüber nachdenken ob man nicht
00:33:45
personal tools einrichtet mit medizinischen packung als die regelmäßig beschwerden oder die bank im krisenfall
00:33:53
abrufbar sind also das war freiwillig freiwilliges engagement vom
00:34:03
medizinischen dienst der krankenkassen zur verfügung gestellt bekommen haben mit ihren regelmäßig auftakt zu den
00:34:09
gesundheits anhalt die wir auch regelmäßig weiter schulen und in dem moment wirken sie abbauen
00:34:16
wir haben dennoch verfolgen ist eine herausforderung und mannschaft aber noch die unterbrechung der infektionskette
00:34:23
man wirklich jeden einzelnen kontakt nach wichtig und hilft da kein verwaltung aber mal für ein ganz
00:34:35
herzlichen dank für ihren beitrag ja so das kriegt man ja auch so ein bisschen aus der online community bei uns
00:34:40
gespiegelt bei dieser unterstützung von containment scouts die vom bund angeboten wird das ist so ein bisschen
00:34:48
ja aber also personal kann man brauchen es muss halt ausgebildet sein weil wenn ich sie richtig verstanden habe
00:34:54
diese kontakt nachverfolgen das ist wirklich kärnerarbeit und das steht dafür muss er vielleicht noch mal auch
00:34:58
uns erinnern an die zeit in der wir das programm auch aufgelegt das war ja auch februar/märz wo wir alle
00:35:05
gar nicht wussten wie schnell geht jetzt die zahl hoch und was passiert dann möglicherweise in zwei oder vier wochen
00:35:11
bei einem exponentiellen bei einer exponentiellen verbreitung und wir haben es zusammen geschafft
00:35:16
durch die maßnahmen aber vor allem weil die bürger eben tatsächlich abstand gehalten haben hygieneregeln masken
00:35:22
anderes mehr dass die zahlen nicht so hoch gegangen sind wie es zu befürchten gewesen wäre
00:35:28
und für diese situation habe vorhin gottschalk gesagt ja ist aber immer noch besser der hilfe als keine hilfe ist das
00:35:35
natürlich vor allem auch gedacht gewesen leute die einspringen aber das ist natürlich nicht die ideallösung ist mir
00:35:41
auch klar die idee so ein pool sozusagen auch jetzt mal als lesson learned jetzt gar nicht nur zuerst für diese corona
00:35:48
pandemie für eine mögliche herbst/winter situation macht es glaube ich schon sinn jetzt noch mal zu schauen wie man pool
00:35:55
von ärzten in einer region vielleicht findet von leuten die sagen im fall der fälle könnt ihr mich anrufen helfe ich
00:36:02
mit und dafür gibt es jetzt eben eine schulung dann auch ich weiß gar nicht
00:36:05
was ihre einschätzung ist wie lange so eine schulung idealerweise dann geht mit vorteil hat an der akademie da
00:36:10
gibt es ja entwickelte konzepte und dass man dann tatsächlich auf dauer auch für nach chur ohne tatsächlich immer wieder
00:36:18
übt wie herr landrat sager das sagte wie man im fall der fälle aufwachsen kann mit mit leuten aus der region ärzten aus
00:36:27
der region medizinischen personal aus der region die sich dazu bereit erklären so eine art reservisten funktion
00:36:32
sozusagen wie wir das auch beim bund haben dann wenn der pandemiefall kommt hat man gleich leute von denen man weiß
00:36:39
sie können wir jetzt anrufen die sind bereit einzuspringen und die sind auch geschulte mit denen haben wir das auch
00:36:43
mal geübt und ich denke das ist was was wir uns für die zukunft dann tatsächlich auch aufbauen sollen wie gehen sie damit
00:36:51
also sie haben auch noch mal im vorgespräch ein ganz großes ausrufezeichen daran gesetzt dass es
00:36:56
eben nicht so einfach ist kontakt infektionsketten nachzuverfolgen und kontaktpersonen zu ermitteln da muss man
00:37:02
auch fingerspitzengefühl haben da muss man auch das wissen haben das ist gar nicht so einfach
00:37:06
ja ich werde jetzt auf keinen fall sagen ich gehe nicht mit erst natürlich gehe ich damit die frage ist natürlich die
00:37:12
man sich stellen muss wo sind diese ärzte und es müssen nicht nur ärzte sein sondern es muss eben auch
00:37:19
medizinisches personal sein gesundes aufseher sozialmedizinische assistentin denn die kontaktpersonen nachverfolgung
00:37:27
ist eine diffizile arbeit der ruft man an und jemand ist aggressiv man ruft an jemand ist extrem ängstlich bis hin zur
00:37:35
suizidgefahr das kriegen die leute natürlich mit und können auch entsprechend handeln aber
00:37:41
das was sie gesagt haben ist natürlich richtig wir müssen genau diesen punkt ausbauen denn wenn wir das gestattet ist
00:37:50
hier mal zu sagen also wir werden ja immer gefragt warum ist deutschland so gut weggekommen und das natürlich einmal
00:37:58
die tatsache dass unser krankenhaus system extrem leistungsfähig war und auch extrem sich als leistungsfähig
00:38:06
herausgestellt hat sind die bürgerinnen bürger die mitgemacht haben aber der eigentliche erfolg der ist
00:38:12
durch die aber der gesundheitsämter geleistet worden denn nur die kontaktpersonen
00:38:16
nachverfolgung nur das aussprechen der quarantäne für ansteckung verdächtige nur das aussprechen von isolierung von
00:38:24
erkrankten oder krankheits verdächtigen der hat den erfolg gebracht keine therapie wir haben keine therapie und um
00:38:31
das auch in zukunft sicherzustellen und corona ist nur ein vorgeschmack auf das was in einer globalisierten welt uns
00:38:39
noch bevorsteht da muss man wirklich sich jetzt eine neue strategie ausdenken wie wir da die
00:38:47
gesundheitsämter unterstützen können da haben wir doch schon mal einen guten vorschlag heute abend gesammelt sagte
00:38:52
frau doktor krause döring wenn es demnächst wohl ein pool gibt dann kann man sagen die idee ist in
00:38:57
leipzig geboren wurden danke schön und wir gehen rüber in den main kinzig kreis zu christoph facharzt am gesundheitsamt
00:39:05
dort vor ort bei ihrem beitrag geht es mehr um die it ausstattung und das haben wir glaube ich heute abend schon gelernt
00:39:13
es gibt offenbar in dem gesundheitswesen mehr faxgeräte als funktionierende computer ja unterstützen abend herr
00:39:24
minister sparen herr prof ich hab ja mit mit großer freude zur kenntnis genommen dass wir
00:39:31
eines der wenigen gesundheitsämter sind wohl noch vereinzelt labore per fax die befunde übermitteln was was mich jetzt
00:39:39
interessieren würde das thema digitalisierung im gesundheitswesen ist ja nicht neu und da ist ja öffentliche
00:39:45
gesundheitsdienst nur ein teilbereich woran ist es denn bisher gescheitert und ja was ist denn jetzt anders oder was
00:39:55
wird in zukunft anders das passiert funktionieren wird mit dem digitalen update das die vorher in der einleitung
00:40:01
schon angesprochen haben müsse solch direkter titel bach erhöhen ein guter punkt nur auch noch mal um zu
00:40:10
zeigen was da gerade passiert ich glaube gerade in dieser krise merken viele wie sehr online digital in der medizin
00:40:16
unterschied machen kann wir haben mittlerweile 25.000 ärzte auch die online sprechstunden anbieten jetzt in
00:40:22
der krise hat sich das entwickelt weil sie gar nicht mehr so viel die patienten kontakte möglich waren vor allem am
00:40:27
anfang vorher waren es deutlich weniger also ich weiß ja überhaupt die 1000 neue
00:40:32
erreicht hatten schon also das ist nur ein beispiel von ganz vielen wo wir mehr digital kann eben
00:40:37
positiven unterschied machen wir die elektronische patientenakte schon hätten könnten wir im moment ganz anders auch
00:40:44
natürlich behandlungen daraus was lernen mit der bereitschaft dann auch der patienten wenn sie ihre daten zur
00:40:50
verfügung stellen wollen würde und anderes mehr was macht mich optimistisch oder wollen es ist gescheitert auch beim
00:40:55
öffentlichen gesundheitsdienst da sind ich bin jetzt seit zwei jahren hier da kann auch herr gottschalk glaube ich
00:41:00
viel zu sagen aber so was wie dem ist das ist die idee von der elektronischen und und dann auch natürlich digitalen im
00:41:06
nächsten schritt meldewege sozusagen labor gesundheitsamt landes gesundheitseinrichtung robert koch
00:41:13
institut das habe ich jetzt mal versucht nachzuvollziehen dass steht glaube ich
00:41:17
seit zehn jahren dem gesetz in etwa wo sie finden überall immer dann die dinge wo es beratungen gab es gab beschlüsse
00:41:25
politischer art aber irgendwie hat es nie jemand wirklich du musst du natürlich was umstellen möglicherweise
00:41:30
vor ort im gesundheitsamt was umstellen neue software anschaffen schulen es muss jemanden geben aber auch beim
00:41:35
robert-koch-institut bei den landesbehörden der lust darauf hat und irgendwie ist das thema liegen geblieben
00:41:40
ich kann ihnen gar nicht mal gut erklären erhöhen warum ich sehe nur es ist nicht da wo es sein soll und wir
00:41:46
wollen das jetzt eben gerade mit blick auf corona die teile etwa der labor meldungen sind wir gerade in projekten
00:41:52
dabei sehr beschleunigen ich denke das wird auch in den nächsten wochen schon einen unterschied machen können
00:41:56
sommers ist auch ganz interessant das ist das haben wir in deutschland entwickelt auch mit hellem holz und
00:42:02
anderen für entwicklungsländer um dort ebola und in anderen regionen tatsächlich infektionsgeschehen
00:42:10
nachzuvollziehen und überwachen zu können und das was wir selbst für andere länder
00:42:15
entwickelt haben nutzen wir aber selbst gar nicht weil wir natürlich auch so ein entwicklungs geschehen einen ausbruch ja
00:42:21
eigentlich gar nicht mehr kannten also wenn es mal ausbruch gehabt an masern irgendwo an einer kindergarten schule
00:42:26
aber sowas landesweites hatten wir so jedenfalls in der extrem schnellen form schon sehr lange nicht mehr
00:42:33
und auch dieses sommers der gesamt abkürzung kann ich jetzt nicht zur balance jedenfalls ist ein ass
00:42:41
sind wir gerade dabei auch mit den gesundheitsämtern eben jetzt schnell auch in umsetzung zu bringen apps die
00:42:48
helfen bei der quarantäne das gesundheitsamt muss ja dann wenn jemand in quarantäne ist täglich vorbeifahren
00:42:53
oder anrufen aber zumindest mal nachfragen wie es im ersten und zweiten soll man überhaupt zu hause ist und wir
00:42:59
haben jetzt eben apps in entwicklung auch im piloten schon in gesundheitsämtern die als alternative es
00:43:04
auch möglich machen das per app die entsprechenden dinge verfolgt also herr höhn ich kann ihnen nicht detailliert
00:43:10
sagen warum es wird die üblichen themen seien das beharrungsvermögen von systemen
00:43:14
das kennen wir auf anders im gesundheitssystem aber wir nutzen das gerade destruktiv uns echt zu
00:43:19
beschleunigen und ich hoffe in vier wochen und in acht sagen sie mir ist es auch was bei ihnen angekommen
00:43:24
da hab ich noch ein paar tischen direkt mit dem ich ihnen gerne dankeschön erhöhen aber professor immer noch was ja
00:43:32
diese faqs meldung ist leider eine im prinzip gesetzliche weil das bislang die einzige daten sichere leitung war also
00:43:40
es gibt viele labore die immer noch die faqs meldungen benutzen mittlerweile gibt es glaube ich keine
00:43:46
analogen faxen mehr alles ist auf achse war und auf voice over ip umgeleitet aber das hat nichts mit der arbeit der
00:43:54
gesundheitsämter zu tun oder dass sie nicht gut ausgestattet sind das ist der vorgeschriebenen weg post geht übrigens
00:44:01
auch aber das dauert ein bisschen lange da muss man wirklich daran arbeiten dass es sichere datenleitungen gibt die den
00:44:08
patientenschutz im vordergrund hat und dass wir laborergebnisse von den patienten bekommen die nicht abgehört
00:44:17
werden können oder gefaked werden können und da sind wir eigentlich schon bei der telematik- und ich denke auch servette
00:44:26
den eindruck dass möglicherweise corona der turbo werden könnte für die digitalisierung und die bessere
00:44:31
ausstattung der gesundheitsämter ja ich hoffe also aber sie müssen doch schon ich hoffe sie sehen dass wir gerade weil
00:44:38
so ein thema so melde wegen und schnitt das sind ja die ganz profanen dinge dann das digitalisieren schnittstellen
00:44:44
dass die unterschiedlichen softwaresystemen miteinander reden können dass es telematikinfrastruktur
00:44:49
heißt nichts anderes als ein sicheres netz im netz so zu sagen weil das sehr sensible gesundheitsdaten sind das muss
00:44:55
natürlich nicht gedeckt werden können und anderes mehr und das mit einem tempo entwickelt wie
00:45:01
wir es jedenfalls finde es schon atemberaubend aber sie haben so selbst gesagt für allein für den ist wie lange
00:45:06
das schon es geht ja schon länger als zehn jahre und bei der telematic ist es ja so dass die gesundheitsämter einen
00:45:14
ganz kleinen ausschnitt der daten überhaupt mitbekommen so viel weniger als zum beispiel masseure oder sowas und
00:45:20
das ist einfach nicht in ordnung das ist jetzt die elektronische patientenakte die wir einführen und die frage wer hat
00:45:27
zugriff auf welche daten das haben wir intensiver schon diskutiert mit den öffentlichen gesundheitsämter das nehme
00:45:33
ich auch nochmal mit das gesetz ist gerade jetzt im bundestag auch zur beratung
00:45:37
da gibt es eine zurückhaltung weil gesundheitsämter sind start sind staatliche behörde
00:45:42
und es gibt einige die sagen sollte ein staatlicher arzt sozusagen zugriff haben auf sensible gesundheitsdaten
00:45:50
das müssen wir halt noch mal gesellschaftlich diskutieren ich bin da grundsätzlich offen wenn es mit
00:45:55
zustimmung geben der bürger dann passiert es wäre jetzt ein bisschen billig wenn wir einfach nur
00:46:00
über die schlechte ausstattung in den gesundheitsämtern reden würden und dann nur das negative beachten und dann nur
00:46:05
darüber sprechen dass noch mit excel-tabellen kontakt nachverfolgt werden oder dass dieses dem ist das
00:46:12
deutsche elektronische meldung informationssystem für den infektionsschutz eigentlicher 2013
00:46:16
geplant ist aber jetzt wahrscheinlich dass 2022 fertig sein wird aber es gibt hier auch beispiele für anwendungen die
00:46:24
jetzt schon da sind und die möglicherweise auch schon ganz gut funktionieren das wollen wir erfahren
00:46:29
von annika stark vom gesundheitsamt der stadt offenbach am main guten abend frau stark guten abend stark haben sie den
00:46:40
eindruck dass die ersten digitalen tools sie bei ihrer arbeit angekommen sind und ihnen vielleicht sogar den alltag ein
00:46:46
bisschen erleichtern ja also in der tat ist es so in offenbach
00:46:52
ist das erste tool angekommen wir arbeiten momentan mit dem mit dem tagebuch seit circa einem monat
00:46:59
wir haben bisher 70 personen angelegt ja und mit dem system kann man oder hat man verschiedene möglichkeiten man kann zum
00:47:08
beispiel positive person anlegen oder auch kontaktpersonen die person können selbst ausfüllen oder das personal fühlt
00:47:16
ist für sie auch konkrete hin also das heißt ich habe als jemand der in quarantäne ist eine app auf meinem handy
00:47:25
oder ich muss eine internetseite an surfen was was muss nicht da als betroffener tut also das geht darum also
00:47:32
es ist ein web link wenn man bei uns als kontaktperson gemeldet wurde gehen wir mit den natürlich in kontakt
00:47:39
und fragen sie ob an diesem tagebuch mit teilnehmen möchten und die bekommen dann von uns das per
00:47:46
sms oder per e mail täglich diesen link zugeschickt das läuft automatisch über das system und
00:47:53
die personen klicken dann täglich den link an und füllen dann das tagebuch aus und glaubt dass gute rückmeldung haben
00:48:01
sieht ja genau also man hat eine sehr gute übersicht darüber wo man auch viele filter setzen kann
00:48:08
ja und es so wenn also man kann dann gucken ob man das eingetragen hat oder nicht und wenn das jemand nicht gemacht
00:48:16
hat dann setzen wir uns mit ihnen in verbindung und wenn es zum beispiel auf grün steht dann kann man gucken was hat
00:48:22
er einige fragen gibt es probleme was hat der symptome hat er überhaupt symptome dann gibt es doch zusatz feld
00:48:29
wo man gucken kann ob noch irgendwelche anregung sind oder probleme sind so darf man auch schnell
00:48:34
herausfiltern kann und sich auch mit den kontaktpersonen in verbindung setzen jetzt hat man ja ein ganz breites feld
00:48:41
wenn man über deutschland spricht da gibt’s junge da gibt es alte da sind viele die deutsch vielleicht nicht als
00:48:46
muttersprache haben menschen die vielleicht mit dem computer nicht so affin sind andere das sind die computer
00:48:51
nerds die machen am liebsten nichts anderes wie ist da ihre erfahrung funktioniert
00:48:56
das bei jeder zielgruppe bei jedem der in quarantäne steht nein das funktioniert nicht bei jeder zielgruppe
00:49:03
hier sind da eher auf junge leute oder auch leute die das auch wahrnehmen können also die gerade mit sms oder auch
00:49:11
per e-mail umgehen können das ist so bei eltern eine ältere generation zum beispiel machen wir das auch stieg also
00:49:19
machen wir das telefonisch wir haben natürlich auch von der sprachbarriere diese person denen wir auch nicht mit
00:49:28
rein wenn man das mitbekommt dass die das nicht ausführen können und da ist es auch so dass die auch ausfallen und wir
00:49:35
auch täglich mit ihnen in kontakt sind da haben wir aber schon mit dem support team von dem symptom gebucht sind wir da
00:49:43
in verbindung ob man das auch auf mehreren sprachen ausbauen könnte da haben wir glaube ich eine ganz positive
00:49:49
rückmeldung aus der stadt offenbach am main vielen dank was wenn ich das mal sein
00:49:56
dass frau stärker zu erklärt das ist ja jetzt kein kein high tech rocket science haben wir ja gehört was da passiert
00:50:03
sondern es ist ja aber es ist halt sehr schnell entwickelt und sehr schnell mit einem weblink zusagen einiger keine
00:50:08
schöne apples aber dafür funktioniert auch auf jedem handy und erstmal ohne dass man lange für alle möglichen
00:50:14
betriebssysteme irgendwas entwickeln muss weil wir wollten schnell sein erst mal mit diesem angebot so und das wird
00:50:19
man jetzt natürlich schritt um schritt mit den erfahrungen aus der praxis das sind jetzt auch pilot gesundheitsämter
00:50:25
weiter verbessern aber allein diese kleine kleinigkeit dass ich nicht mehr jeden anrufen muss
00:50:31
sondern dass da wo die einen mit sagen einfach zurückmelden alles gut alles führt keine symptome keine
00:50:36
besonderheiten ist grün muss ich mich heute erstmal weiter nicht drum kümmern spart schon ressourcen eben für
00:50:43
diejenigen die etwas mehr aufmerksamkeit brauchen das ist die rückmeldung die wir kriegen und dann zeigt man mit so einem
00:50:48
eigentlich kleinen technischen dinge kann man schon einen unterschied machen und das wollen wir jetzt natürlich
00:50:53
schritt um schritt alles weiter ausbauen gottschalk gerade bei dem thema corona und apps da gibt es ja viele ideen wo
00:51:00
sagen sie da macht es sinn das kann wirklich einen mehrgewinn seien und wo stoßen stoßen diese app
00:51:07
an die grenzen also bei der quarantäne überwachung oder bei der häuslichen isolation überwachung auf jeden fall sie
00:51:15
haben das ja gesagt das spart enorme arbeit und da offenbach sowas hat frankfurt natürlich auch sowas entladen
00:51:21
gefährlich hatte aber mehr da macht wirklich sinn wo wir aber wirklich nachlegen müssen ist bei einer zumindest
00:51:29
landesweit bisher bundeseinheitlichen software für gesundheitsämter wir haben so was vor geplant es gibt jetzt ja ganz
00:51:39
viele ideen wie man so was machen kann aber da hängt es vielfach dran mit vielen schnittstellen also von laboren
00:51:47
von herzlichen dafür die § 6 parasiten meldung zurück ins amt gegen direkt weiterleiten können an die
00:51:53
mittelbehörden an das lka solche dinge wie pandemien sind natürlich auch für das bundesministerium interessanten
00:52:04
überblick über das land zu bekommen also mit dieser einzelnen insellösungen die momentan da ist und ich nicht mal über
00:52:11
den über die stadtgrenze über die landkreisgrenze genau weiß was jetzt im nachbarbezirk los ist so kommt man nicht
00:52:19
mehr weiter und da müssen wir jetzt also wirklich nach dem ende dieser pandemie oder wenn
00:52:26
du frieden pause was kommt ja die nächste pandemie ganz klar da muss man nachlegen
00:52:31
also ist das für sie auch ein punkt wo darüber mal nachdenkt muss das virus macht ja nicht halt vor zuständigkeits
00:52:37
grenzen dem ist es ziemlich egal ob jemand in offenbach arbeitet aber in frankfurt wohnt der bringt er
00:52:43
möglicherweise den infektionsherd infektion in beiden kommunen in das virus macht auch verschlag bomben nicht
00:52:50
halten nicht am flughafen und sonstwie also wir sehen das ja gerade exzellent wie es das virus ausgebreitet hat obwohl
00:52:58
ja mehr oder weniger alles runter gefahren wurde nein man muss einfach um sehr frühzeitig
00:53:05
zu erkennen dass eine gefahr droht aber nicht nur in fixe logisch aber auch andere systeme wie zum beispiel die
00:53:12
eingangsuntersuchung bei kindern wie ärztliche untersuchung und was alles gesundheitsämter machen das alles muss
00:53:20
in eine software gebündelt werden und daneben auch bereit gestellt werden dass die daten ausgewertet werden können
00:53:26
wir haben nur eine frage bekommt von kaya elvermann die tanzleiterin vom im oberbergischen kreis
00:53:32
sie fragte danach ob der bundesgesundheitsminister das vorhaben einer gemeinsamen zentralen datenbank
00:53:38
für den öffentlichen gesundheitsdienst zur digitalisierung und damit zum schnelleren informationsaustausch auf
00:53:44
bundesebene unterstützt jetzt ist die frage was alles gemeint ist mit einer gemeinsamen zentralen datenbank eine
00:53:53
zentrale also was erstmal immer freiwillig es ganz wichtig der boden kann die kommunalen gesundheitsämter
00:53:58
nicht verpflichten wollen wir auch gar nicht aber so was wie die quarantäne hat es halt ein angebot und die
00:54:03
gesundheitsämter dies nutzen wollen nutzen ist oder eine einheitliche software lösung und die muss ja nicht
00:54:09
mal die software muss am ende gar nicht mehr unbedingt einheitlich sein sondern bestimmte bausteine und die
00:54:13
schnittstellen ist das gleiche was sie mit den krankenhäusern gerade aufbrechen gesetzlich jedes krankenhaus hat sein
00:54:18
eigenes krankenhaus informationssystem und das von dem ein krankenhaus kann mit dem von dem anderen nicht reden also
00:54:23
daten austauschen das gleiche haben wir da eben auch zwischen bundesländern und so da
00:54:28
einheitliche standards zu setzen oder zumindest zu entwickeln und anzubieten das können wir
00:54:34
und das was herr gottschalk grad sagte und auch fertigkeit und anderen wir darauf hingewiesen
00:54:40
da passiert ja viel mehr im öffentlichen gesundheitsdienst die reihenuntersuchungen bei den kids bei
00:54:45
den kindern bei den jugendlichen bei der schuleingangsuntersuchung das ist ja super spannende da man wenn man die
00:54:52
natürlich pseudonymisiert nutzen könnte um was zu wissen über den gesundheitszustand einer eine
00:54:59
alterskohorte könnten wir daraus viel lernen miteinander auch lernen was wir besser machen können und solche
00:55:05
datenbanken anzubieten und den rechtlichen rahmen dafür zu setzen das kann ich mir gut vorstellen
00:55:10
ich könnte dann aber im ergebnis nicht alle gesundheitsämter zwingen mitzumachen muss aber auch gar nicht
00:55:15
sein weil ich glaube die allermeisten werden sagen wenn es dass die möglichkeit gibt sich da aufzuschalten
00:55:19
so zu sagen dann machen wir da auch mit und das kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen so ein bisschen mit
00:55:24
angezogener handbremse unterwegs sondern es einfach dass wir da gestoppt werden weil von jeder seite
00:55:29
kommt wieder ja aber denken sie auch bitte an den datenschutz denken sie bitte an den föderalismus
00:55:33
gesundheitsschutz dass den kommunen statt klar muss ich das mitdenken im ersten viertel miteinander ich will
00:55:41
ausdrücklich sagen ich erlebt dieses föderale und auch kommunal föderale miteinander gerade auch als stärke wir
00:55:48
haben wir kriegen heute mal die frage von kollegen im französischen wie das eigentlich bei uns überhaupt klappt das
00:55:53
da nicht ein in berlin immer sagt wo es lang geht wie in varese und dann geht’s lang
00:55:57
aber wir leben ja in dieser krise dass wir gar nicht so schlecht fahren auch im vergleich zur zentralistischen ländern
00:56:02
weil manchmal dauert es ein bisschen länger ministerpräsidenten mit bundeskanzlerin vielleicht bis
00:56:08
entscheidungen getroffen sind immer wenn sie getroffen sind dann werden sie von 16 funktionierenden
00:56:13
landesverwaltungen umgesetzt und nochmal von in diesem fall 401 gesundheitsämtern vor ort und zwar dann auch mit dem
00:56:22
eigenen antrieb und der landrat der oberbürgermeister hat ja auch durchaus den antrieb das ist bei ihm gut
00:56:27
funktioniert vielleicht mehr als wenn das nur eine nachgeordnete behörde irgendwie eines eines bundesamtes wäre
00:56:34
und insofern finde ich sehen wir gerade in dieser krise auch durchaus manchmal hinterlegt so bei software und so aber
00:56:41
da kann man drüber weg man sieht auch die stärke wenn man eben tatsächlich klare verantwortlichkeiten auch vor ort
00:56:47
hat jetzt müssen wir langsam über geld reden das ist ja auch video statements den anfang häufiger angesprochen worden
00:56:54
zugeschaltet ist frau dr franziska lenz ließ die leiterin des gesundheitsamtes ansbach in mittelfranken guten abend
00:57:02
frau doktor lenz guten abend ich grüße sie ausland war das aus berlin kommen ja die schlagworte finanzielle
00:57:11
unterstützung unbürokratisch und kurzfristig da hätten sie ein paar fragen da hätte ich ihn fragen weil
00:57:17
viele der anderen fragen die uns bewegen die sind ja schon angesprochen worden genauer sparen sie haben bis zu 150000
00:57:26
euro für jedes gesundheitsamt in aussicht gestellt wie sind denn die richtlinien des förderprogramms bei dem
00:57:33
jedes gesundheitsamt gefördert werden kann frau doktor lenz das würde ich ihnen
00:57:37
gerne schon detailliert sagen der bundestag hat heute beschlossen ich muss dafür auch tatsächlich wieder im
00:57:44
föderalen miteinander ich würde es da nicht erschweren aber vereinbarung schließen mit den ländern weil wir
00:57:48
direkte gar nicht an die kommunen ohne diese vereinbarung an dürfen das ist glaube ich wird aber schnell gehen mit
00:57:52
einer mustervereinbarung mein ziel ist geht um 150000 euro pro pro gesundheitsamt dass wir es möglichst
00:58:01
einfach machen also mein ziel ist eine technische die technische ausrüstung zu investieren sozusagen vom ipad über die
00:58:08
software bis hin zu möglicherweise auch den schulungen die dafür nötig sind dass sie sich in einem gewissen rahmen unter
00:58:15
dieser überschrift technische aus und ausstattung tatsächlich das auswählen was für sie in ansbach dann am besten
00:58:23
ist und dass wir auch in nachgelagerten verwendungsnachweis machen wie es dann so schön in der verwaltung miteinander
00:58:30
heißt dass wir uns also nicht vorher lange seiten schreiben müssen was wir alles machen sondern dass wir das
00:58:35
idealerweise nach hinten raus nachträglich machen sie erstmal damit arbeiten können
00:58:39
das ist die vorstellung die wir haben das wird jetzt zusammen auch mit mit mit dem verband frau eicher mit anderen
00:58:47
jetzt zügig erarbeitet und ich möchte nicht erst in zwei monaten sollen idealerweise in zwei wochen ihnen sagen
00:58:53
können dann auch wie es funktioniert foto trenz sie haben glaube ich in ihrem gesundheitsamt schon ein bisschen geld
00:59:01
ausgegeben oder schon in die it investiert wenn es manche sorgen kriegen sie das geld auch wieder also gibt es
00:59:08
auch rückwirkend war glaube ich auch eine frage von ihnen genau das kann ich nicht ganz rückwirkend aber wir haben
00:59:15
einfach anwendung für das gesundheitsamt die auch sehr gut ist und wirklich alle belange eines gesundheitsamtes abbildet
00:59:22
und die haben wir jetzt tatsächlich digital upgedatet und wir können schon ganz viel also wir können wechselnde
00:59:29
mitarbeiter einbinden wir haben automatische workflows wir können die contact racing teams im home-office
00:59:36
anbinden wir können automatisch infekt ketten generieren wir können automatische
00:59:42
verknüpfungen zu einrichtungen im rahmen des ausdrucks management machen allerdings waren das natürlich
00:59:48
zusätzliche tools und gadgets für die wir jetzt eben in vorleistung gegangen sind und das war auch eine
00:59:55
meiner fragen habe ich dann eine chance das noch gefördert zu kriegen ist teuer ich schaue also ich kann es natürlich
01:00:04
nicht unendlich weit rück wegen machen weil ich ja nicht weit vor diesem bundestagsbeschluss heute dann auch
01:00:08
gehen kann einfach in dem keine auch erst dinge fördern wenn der bundestag mindestens mal mit beschlossen hat
01:00:15
morgen der bundesrat wir schauen uns das mal an ok vollends wie weit zurück wegen gewähren das
01:00:21
gleiche thema beim testen der bundestag hat heute auch entschieden dass wir präventives testen auch auf kosten der
01:00:28
kassen auf entscheidung des öffentlichen gesundheitsdienstes vor ort bezahlen etwa in einem pflegeheim oder oder einem
01:00:35
krankenhaus und dann kriege ich briefe von landräten und anderen die mir sagen wir haben schon im märz was getestet
01:00:40
können sich das nicht noch nachträglich dann auch finanzieren das also so weit zurück sag ich ihnen
01:00:46
ehrlich wird schwierig aber ich guck mal wie weit möglicherweise zurück und ansonsten haben sie noch neue
01:00:53
möglichkeiten dann immerhin mit dem förderprogramm das ist richtig und dann war eben auch noch meine bitte aber das
01:01:00
hat sich schon angesprochen dass er offen zu gestalten und das wirklich auf die bedürfnisse der gesundheitsämter was
01:01:07
eben die einzelnen gesundheitsämter für die pandemieplanung oder das pandemie management einfach auch als erforderlich
01:01:12
erachten also ich kann ihn anzusprechen ich will ist so offen machen wie es mir rechtlich
01:01:19
möglich ist auch haushaltsrechtlich möglich ist da gibt es natürlich ein paar dinge die man beachten
01:01:24
mein ziel ist schon wir wissen nicht in berlin am besten was irgendwann sie als die gesundheitsämter sind ja auch einen
01:01:30
ganz unterschiedlichen bedarfssituation also es gibt ja einige überspitzt jetzt mal die arbeiten vielleicht noch mit
01:01:35
windows 95 und andere die sind schon mit den tools unterwegs die sie geschrieben haben und der eine braucht dann da was
01:01:43
anderes als der andere vielleicht da vielleicht helfen dem einen auch jetzt tablets und smartphones einfach auch als
01:01:49
amds ausstattung sozusagen für die der unterwegs sind und dass man nicht die eigenen handys nutzen muss oder so also
01:01:54
ich finde möchte das gerne so weit es geht in die verantwortung von vor ort geben da können sie sich darauf
01:02:00
verlassen das klingt ganze fragen ich freue mich drauf dankeschön und frau doktor renz
01:02:06
das war ein ganz klare und wichtige fragen die wir hoffentlich geklärt haben mich würde interessieren das heißt ja
01:02:11
immer bis 150000 euro wird ein gesundheitsamt gefördert gott hat jetzt für sein gesundheitsamt so dringend
01:02:19
hätten wir das geld jetzt nicht unbedingt nötig dass mein kämmerer wir sagen der gesundheitsminister das führt
01:02:24
dann natürlich gerne aber andere dann dann umso mehr nach was für das entschieden also die ganz großen kommt
01:02:29
vielleicht in der krise alles merkt man sich einfach jeder bist du und ich wollte nur damit sagen man muss nicht
01:02:33
150 tausend ausgenommen überhaupt was zu kriegen werden investitionsprogramm für sich macht von 80.000 der kanalbau die
01:02:39
80.000 dann daraus nehmen und natürlich weiß ich auch sie haben 250 mitarbeiter in frankfurt und es gibt halt natürlich
01:02:47
auch gesundheitsämter mit 10 20 mitarbeitern in kleineren landkreisen oder so dass das man hätte das jetzt
01:02:54
noch größten adjustieren können es nehme ich mir fürs nächste programm dann nochmal nochmal mit aber vielleicht
01:03:02
ist es auch die wahrheit ein bisschen das natürlich in der stadt wie frankfurt im zweifel sowieso bei so einem großen
01:03:09
gesundheitsamt vielleicht auch manchmal schon etwas mehr investiert worden ist als vielleicht in den kleineren
01:03:14
investiert beides geben so fürs nächste mal nehmen wir uns noch die spreizung vielleicht mit aber das jetzt ist für
01:03:20
jedes gesundheitsamt dem die die option sie haben es gerade schon mal angesprochen wer bezahlt eigentlich die
01:03:26
texte hat auch heike stiegler die stellvertretende fachbereichsleiterin und amtsärztin im landkreis
01:03:32
nienburg/weser eine frage gut mit abend frau stieg gleich mal jemand aus dem norden hallo frau stickler guten abend
01:03:42
sie hätten was zum testen ja und zwar habe ich eine frage ist zunächst mal zum testen ich habe dann
01:03:50
gleich noch eine zweite frage und zwar ist geplant dass breiter und mehr getestet werden soll und diese fest die
01:03:57
beziehen sich natürlich auch auf personen die keine symptome haben also die nicht krank sind und jetzt gibt es
01:04:03
also jetzt schon gibt es probleme bei der kostenübernahme also zb wenn ein negatives ergebnis
01:04:09
verlangt wird vor der verlegung in ein anderes pflegeheim zum beispiel wer bezahlt dann diese tests jetzt zukünftig
01:04:16
erforderlich werden das ist genau das was der bundestag heute mir möglich macht ich kann jetzt eine
01:04:23
rechtsverordnung machen die ich habe zufällig gerade heute vor zwei stunden mit den kollegen ministerium darüber
01:04:29
gesprochen welche richtung wir gehen wir wollen daneben wenn der öffentliche gesundheitsdienst wenn sie vor ort auch
01:04:36
bei asymptomatischen situationen erstmal kontaktpersonen aber eben auch in einem pflegeheim präventiv eine entsprechende
01:04:46
testung anordnen dass sie dann auch von den kassen bezahlt wird und sie das abrechnen können die genauen
01:04:52
abrechnungswesen müssen jetzt auch noch finden der ist ja dann auch nicht wenn es dann konkret wird immer aber es
01:04:57
finden wir alles so dass es auch nicht so viel bürokratie wird das dass sie daneben tatsächlich auch ich weiß dass
01:05:04
wir das ist mein mann ist dann vielleicht ein bisschen zurückgehalten weil ein pfleger einem durch testen mit
01:05:09
100 bewohnern und beschäftigten kost bestimmt 25 25.000 euro je nachdem wie viele da auch zu testen sind und das ist
01:05:18
ja schon mal was für sein land kreis und wenn er dann 50 pflegeheime hast und du hast vielleicht gerade ausbruch
01:05:23
situation dann geht es schon gleich um große um große summen und deswegen habe ich gesagt wir lassen jetzt mal diesen
01:05:29
grundsatzstreit weg den man führen könnte zahlen wir mit kassen mittel eigentlich
01:05:34
aufgaben des öffentlichen gesundheitsdienstes sondern ist es wichtig dass die tests stattfinden und
01:05:39
auch dort ist mein ziel dass wir jetzt nach der bundestagsentscheidung in den nächsten ende mai auch die verordnung
01:05:46
haben die ihnen dann klarheit gibt es an was bezahlt wird aufstieg oder ganz hätten dank wir sind nur zweite glaube
01:05:53
ich frage war noch eine frage ich habe ach ja ich hatte mal ne frage kriegen wir noch genauer und flops und
01:05:59
klimaschutz ausrüstung und wir hatten gerade in der anfangsphase das problem dass manche hausärzte sich geweigert
01:06:06
haben patienten mit coop 19 verdacht zu diagnostizieren und zu behandeln eben aufgrund der fehlenden
01:06:12
schutzausrüstung und zum teil wurde der anspruch erhoben dass der öffentliche gesundheitsdienst zuständig sei für die
01:06:19
ausstattung der niedergelassenen praxen mit schutzkleidung und deswegen ist jetzt meine frage ob es geplant ist er
01:06:26
für pflegeeinrichtungen und sonstige medizinische einrichtungen gesetzlich zu verpflichten schutzausrüstung
01:06:32
vorzuhalten dass seine frau stiegler ist ja eher eine frage für auch nach chur ohne dass wir machen ist und das gelingt
01:06:43
doch besser als noch vor vier oder sechs wochen ist ja dass wir die länder und die kassenärztlichen vereinigungen
01:06:49
beliefern als bund das haben wir damit begonnen obwohl gar nicht originär zuständig also weg hilft ja alles nichts
01:06:54
wir müssen das problem lösen und mittlerweile klappt sehr gut ffb zwei masken europa masken einmalhandschuhe
01:07:01
zunehmend auch schutzkittel das ist noch schwieriger tatsächlich auch zu liefern und erstmal
01:07:06
die akute situation jetzt zu adressieren sie fragen ja auch mit blick auf zukunft ich denke schon dass wir gemeinsam
01:07:12
gelernt haben dass es sinn macht vorräte zu haben und anzulegen die wahrheit ist was ich so wahrnehmen
01:07:17
wenn ich mit krankenhäusern pflegeeinrichtungen ärzten sprechen es gibt diejenigen die tatsächlich im
01:07:22
vorrat hatten und haben also es gibt krankenhäuser die bis heute aus ihrem vorrat heraus die dinge regeln können
01:07:28
es gibt andere die waren nach drei tagen leer sozusagen und deswegen ist tatsächlich das eine
01:07:34
berechtigte frage frau stiegler ob und für welche institutionen wird tatsächlich auch
01:07:41
eine vorrichtung zu sagen einführen ich denke der bund und die länder werden mehr als bisher auch so eine pandemie
01:07:48
vorsorge haben aber ich mache definitiv für krankenhäuser und pflegeeinrichtungen
01:07:52
mindestens mal sind auch bestimmte vorräte zu haben und ich kann mir schon vorstellen dass
01:07:57
dann wenn sich dieser markt wieder beruhigt hat und die akute lage vorbei ist wir dann eine solche verpflichtung
01:08:03
auch einführen ja ich hätte ich auch gut an prima frau steht wieder ganz herzlichen
01:08:09
dank für ihren beitrag fragen noch an professor roger wir haben sie gerade eben über diese preisfrage gesprochen
01:08:15
bye bye bye testungen sie sind ja auch virologe offenbar hängt testen vom geld ab darf
01:08:23
es aber eigentlich gar nicht oder es ist aber leider so also wir haben zum beispiel relativ viele positive des test
01:08:32
ergebnisse die wir dann wenn wir sie nun universität nachprüfen sich als negativ rausstellen also die güte des tests ist
01:08:43
noch nicht ganz optimal da muss man noch ein bisschen nach steuern auch die testverfahren das
01:08:49
anders bezogene testen ist nach wie vor nach meiner einschätzung des momentan sinnvollste solange man noch bestimmte
01:08:57
ressourcen knappheiten hat aber es gibt ja der gute entwicklung so dass man dann auch viel breiter testen kann
01:09:04
aber es ist natürlich schon so dass normaler test relativ teuer auch den den gesundheitsämtern oder wema sie in
01:09:13
auftrag gibt zu stehen kommen kann und wenn man dann sie sagten das ja in den altersheimen durch testen muss dann
01:09:19
kommen schnell große summen zusammen und wenn dann falsch positive testergebnisse oder falsch negative gibt
01:09:26
es auch dabei sind dann ist es nicht gut okay einen zuhörer oder anrufer kriegen wir glaube ich noch unter von ihm haben
01:09:34
wir kein bild war der ist uns spontan noch begegnet hat sich beteiligt doktor jürgen russland guten abend herr doktor
01:09:42
russland herstellen ammendorf schöne nahm der minister hallo hallo grüß dich die fans ist ja ja ja wir sind schon
01:09:51
seit langen jahren befreundet also vielen dank dass ich noch eine frage loswerden kann ganz kurz ich weiß das
01:09:57
ist natürlich momentan sehr viele fördermittel und vor der initiativen gibt unter anderem rund ums thema zur
01:10:02
erforschung von kobe 1950 millionen für die vernetzung der universitätsmedizin meine frage wäre jetzt eigentlich der
01:10:12
minister ob es geplant ist die gesundheitsämter und vielleicht auch weitere stellen die idee tatsächlich
01:10:17
einen solchen förderinitiativen konkret zu beteiligen und die datei aspekte da auch mit dazu kommt ist ist das gegen
01:10:25
die willens auch dafür die hier nur wenige dafür notwendige universitäre anbindungen etwas zu unterstützen ich
01:10:30
glaube das sind eben wirklich zwei seiten der gleichen medaille das ein apparat mittel eben auszuloben auf der
01:10:35
anderen seite auch die universitäre anbindung des öffentliche gesundheitsdienst es etwas zu
01:10:38
unterstützen was genau meinen sie mit universitärer anbetung wenn ich fragen darf
01:10:42
wir haben gerade eben schon den praktischen die ersten statements und so weiter gehört dass tatsächlich eben auch
01:10:48
in der ausbildung eben mehr passieren muss beziehungsweise auch ich sage mal ganz platt lehrstühle praktisch eben
01:10:55
höhere öffentliche gesundheit beispielsweise eben auch an den an den entsprechenden universitätskliniken
01:11:00
neben geschaffen werden was lernen sie lehrerin sehr häufig eingesetzt er wäre ja ich mich fragen ich bin ich
01:11:07
bin dort wo sie letzte woche freitag fragen zu hamburg ein hamburger auch in der virologie hier also sofern okay was
01:11:13
ich auch virologe ähnlich wie herr gottschalk ja aber auch praktisch etwas anderen funktionen aber auch mit dem
01:11:18
abpumpen also was wir natürlich auch dieses bewusstsein ist ja jetzt auch einfach
01:11:24
gewachsen ganz offenkundig was wir mehr brauchen ist überhaupt mein englisch ist immer der schönere begriff public health
01:11:31
öffentliche gesundheit erstmal auch in der forschung in der in der wissenschaft in der lehre das ist ja das thema was
01:11:38
wir auch hatten dass wir zum beispiel unser vorschlag sein wird auch für die neue approbationsordnung also die dass
01:11:43
lehrinhalte sozusagen und ablauf der lehre für die angehenden ärztinnen und ärzte dass dort dieser ganze bereich
01:11:50
eine größere rolle spielt als bisher und dass damit ja auch diese rückkopplung und anbindung gibt und ich genauso
01:11:57
spannend fände aber das können sie mir im nachgang noch mal überlegen die beiden professor was
01:12:03
mit anderen wo man auch tatsächlich im bereich von von ganz konkreter forschung also alltags forschung mit grundlagen
01:12:10
sondern forschung rund um was ist eigentlich im gesundheitswesen in deutschland wenn es das spannende
01:12:15
projekte geht vielleicht auch so dessen lernt forschungsprojekte oder oder oder oder jetzt akute er fände ich das
01:12:23
durchaus spannend das auch mit zu unterstützen also müssten sie einfach vielleicht noch einmal überlegen wie wir
01:12:28
das machen wir auch schon aber wenn ich gerade noch was zum public health klima sagen kann
01:12:33
ich unterstütze das auch ich bin selber in düsseldorf an der heinrich heine in den public als lehrgang tätig aber was
01:12:41
das fsg angeht als infektionsschutzgesetz nutzt uns public herz gar nichts weil die ausführungs
01:12:47
behörden für das infektionsschutzgesetz für die maßnahmen nach dem infektionsschutzgesetz das ist nicht der
01:12:54
oberbürgermeister landrat dezernent das ist das gesundheitsamt und wir brauchen dazu amtsärzte der stimmen das ist das
01:13:04
problem vielleicht kann man noch eine sache dazu anführen auch warum ich das jetzt mit
01:13:09
den fördermitteln speziell eben angesprochen habe es gibt andere programme zum beispiel der kollegen vom
01:13:14
bundesministerium für bildung und forschung die haben party dazu nur so forsch und
01:13:18
ganz explizit gesagt dass praktisch förderprogramme nur dann auch mit fördermittel fließen können wenn ihnen
01:13:25
der öbb wirklich explizit auch beteiligt ist und das wäre zum beispiel ganz konkrete anregungen dass man ihn wenn
01:13:30
man solche förderinitiative neben bereitstellen will das was eben auch als eine anforderung im drin steht und
01:13:35
natürlich der minister ich bereite ich bin gerne bereit wie da eben zu unterstützen auch zu beraten die
01:13:40
wahrheit ist natürlich die wenn wir raus sind aus dieser krise mit der größte teil der forschungsarbeit ist ja jetzt
01:13:46
auch natürlich weiter in dem forschungsministerium auch seien die hand deutlich mehr geld für
01:13:51
gesundheitsforschung an der stelle das ist so in anderen ländern ist die gesundheitsforschung auch enger verzahnt
01:13:58
noch mal so zu sagen ministeriale organisatorisch mit der versorgung egal wir arbeiten sehr gut
01:14:03
zusammen mit dem forschungsministerium auch gerade bei all diesen projekten gerade rundum coruna und cupid aber es
01:14:09
gibt eben auch im moment einige projekte die wir hier selbst aus dem ministerium heraus in größerem umfang machen als
01:14:15
sonst vielleicht übrigens angefangen bei dem ja auch sehr emotionalen thema auch mit öffentlichem interesse verbunden
01:14:20
obduktion wobei ja auch viel daraus lernen können nur wenn es noch mal mit den pathologen
01:14:27
zusammen nach projekten schauen repräsentative studien und dann wie viele leute schon gehabt haben also wir
01:14:34
sind im moment auch mehr in der forschung unterwegs begleitet als das vielleicht im alltag der fall ist und
01:14:40
wenn sie akut noch eine gute idee sagen sie bescheid der islam ganz herzlich markt haben ihren beitrag
01:14:45
wir haben auch wieder was glaube ich ganz schön weit es gesehen inwieweit die gesundheitsämter in dieser corona
01:14:51
pandemie beteiligt sind wir haben den großen überblick glaube ich über die gesundheitsämter in der republik heute
01:14:58
abend bekommen wir waren ich versuche mal hinzukriegen nrw baden-württemberg bayern sachsen hessen
01:15:02
niedersachsen einmal quer haben wir glaube ich alle gesundheitsämter so zumindest mal angetippt und wir sehen
01:15:09
wie wichtig die arbeit in den ämtern dort vor ort ist herzlichen dank professor doktor goldstein vielen dank
01:15:15
entspannt der bundesgesundheitsminister und vielen dank vor allen dingen ihnen in den gesundheitsämtern für ihren ihre
01:15:22
ehrlichen beiträge und für ihre starke meinung die sie heute abend hier vertreten haben uns selbst wenn wir
01:15:29
wieder mal nicht alle beiträge heute abend untergebracht haben versprochen keinen beitrag von ihnen geht verloren
01:15:34
das alles wird dokumentiert und geht ans bundesgesundheitsministerium der bundesgesundheitsminister falls heute
01:15:40
abend wissen wie es in den ämtern aussieht ich glaube das ist uns heute abend gelungen und damit helfen sie auch
01:15:46
dass die politik richtige entscheidungen in dieser corona pandemie und ihrer überwindung treffen kann
01:15:53
das beste natürlich in dieser pandemie ist dass sie gar nichts mit den gesundheitsämtern zu tun haben dann sind
01:15:59
sie nämlich wieder infiziert noch sind sie eine kontaktperson noch sind sie ein risikopatient aber auch
01:16:06
wenn sie nichts von diesen ämtern merken es wird trotzdem hartz dort gearbeitet und ich glaube das darf man nicht
01:16:12
laut oder kann man nicht laut genug sagen und darf man auch nicht vergessen vielen dank für ihr interesse und guten



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Source : Youtube

Im Oberbergischen gibt es einen weiteren Corona-Fall, bei dem die britische Virus-Mutante nachgewiesen wurde. Damit gibt es jetzt insgesamt drei nachgewiesene Fälle im Kreis. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten: Die Inzidenz sinkt weiter – am Mittwoch liegt sie bei 93.

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