Kein Kellner am Telefon

Kein Kellner am Telefon

Mit dieser Absage reagieren sie auf Angebote seitens der Reisebüro-Kette BEST REISEN, die bundesweit ihre Reisebüros auffordert, ihre Hilfe anzubieten. Ein Reisebüro in Engelskirchen hatte sich daraufhin beim Oberbergischen Kreis beworben. Zum Zeitpunkt unserer Anfrage lag die Bewerbung noch nicht vor, doch die Absage stand fest. Der Kreis wörtlich:



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Der Oberbergische Kreis findet es grundsätzlich gut, dass Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger in der aktuell herausfordernden Situation Ihre Dienste anbieten. Im Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wird allerdings im Rahmen der Kontaktpersonen-Ermittlung mit höchst sensiblen personenbezogenen Patientendaten gearbeitet. Es werden zudem hoheitliche Anordnungen (z.B. Quarantäneverfügung) ausgesprochen. Schon allein vor dem Hintergrund des Datenschutzes ist es erforderlich, dass die eingesetzten Personen unmittelbar bei der Kreisverwaltung beschäftigt sind oder dritte in sogenannter Amtshilfe tätig werden (z.B. Bundeswehr).

Der Rheinisch-Bergische Kreis schließt sich dem an und verweist zusätzlich auf die Belastung durch die Einarbeitung. In den letzten zwei Wochen habe man 60 Menschen eingearbeitet. Dabei leide dann die Kontaktverfolgung. „Die Idee ist gut“, sagt eine Sprecherin, „mag sein, dass wir darauf zurückkommen“. Stand jetzt sei das nicht möglich.

Die Landes-FDP hatte jüngst auch vorgeschlagen, Kellner im Gesundheitsamt einzusetzen.

Auch dazu der Oberbergische Kreis:

Eine Vergabe von Dienstleistungsaufträgen an Private oder Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes ist aus den genannten Gründen nicht möglich. Sofern Interesse bestand, konnten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diesen Bereichen jedoch bei der Kreisverwaltung bewerben. Bei den Einstellungen geht der Oberbergische Kreis neutral vor und bevorzugt aus Gründen der Gleichbehandlung nicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzelner Branchen.

Dem Oberbergischen Kreis lägen aktuell eine Vielzahl von Bewerbungen vor. Einstellungen fänden derzeit statt.

Coesfeld hat JA gesagt

Der Kreis Coesfeld hat sich entschieden, die Hilfe eines Reisebüros anzunehmen. Dort habe man einen Rahmenvertrag mit dem Gesundheitsamt abgeschlossen, so Medienberichte.

Wie so oft im Zusammenhang mit schnellen Entscheidungen während der Pandemie bleibt auch hierbei abzuwarten, wie Gerichte entscheiden, wenn erste Angerufene klagen, weil sie den Schutz ihrer Daten missachtet sehen.

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