Kramp-Karrenbauer berät mit Vorsitz-Kandidaten Fahrplan

Berlin (dpa) – CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist mit den drei Bewerbern für ihre Nachfolge zu Beratungen über den Fahrplan bis zum geplanten Wahlparteitag Anfang Dezember zusammengetroffen.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz fuhr am Montag gegen 12.40 Uhr ohne Kommentar in die Tiefgarage der CDU-Zentrale in Berlin. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte bei seinem Eintreffen auf die Frage eines Reporters, was er sich für das Treffen vorgenommen habe: «Das gucken wir mal.»

Außenexperte Norbert Röttgen äußerte sich dagegen knapp sechs Minuten lang vor den Kameras. Er sprach sich für ein respektvolles, transparentes und öffentliches Verfahren vor dem am 4. Dezember geplanten Wahlparteitag in Stuttgart aus. Es solle am besten so sein, «dass alle Mitglieder der CDU an dieser Diskussion auch teilnehmen können. Und die Akzentunterschiede, die es gibt, die auch gut sind für eine Partei, auch mitbekommen.» Röttgen betonte: «Wir alle wollen jeweils das Beste für die CDU.»

Zum Vorschlag des hessischen Regierungschefs und stellvertretenden Parteivorsitzenden Volker Bouffier, die Frage der Kanzlerkandidatur schon vor dem Parteitag zu klären, wollte sich Röttgen vor der Runde nicht äußern. Er betonte, über ein Team für den Bundestagswahlkampf 2021 zu sprechen, sei gut und richtig. «Ich finde es aber genauso gut und richtig, zu sagen: Es gibt Auswahl für die Partei.» Themen, politische Landschaft und Wählergruppierungen seien in Bewegung. «Darauf muss es inhaltliche Antworten geben.» Deswegen gehe es nicht im Wesentlichen um eine Person, sondern um die Zukunftsausrichtung der Partei. Nach der Wahl werde es dann eine Mannschaft und ein Team geben, das gemeinsam für die Politik der CDU eintrete.

Kramp-Karrenbauer wollte mit den Kandidaten unter anderem klären, welche Veranstaltungen die Parteizentrale bis zum Parteitag organisieren soll. An dem Treffen nahmen auch Generalsekretär Paul Ziemiak und CDU-Bundesgeschäftsführer Stefan Hennewig teil. Für den internen Wahlkampf sind in den Zeiten der anhaltenden Corona-Pandemie unter anderem zwei digitale «Townhall»-Veranstaltungen im Gespräch, bei denen in einer Videoschalte Fragen an die Bewerber gestellt werden können. Auch die Frage, ob es einen TV-Dreikampf geben soll, dürfte erörtert werden. Röttgen hat sich mehrfach für ein solches Fernsehformat ausgesprochen. Merz hat sich öffentlich noch nicht festgelegt, und Laschet ist unter Berufung auf eine frühere Absprache eher dagegen.

© dpa-infocom, dpa:200928-99-734185/4

Zehn Wochen vor dem Parteitag ist die Lage im Machtkampf der CDU unübersichtlich. Nun kommen erstmals seit langem die drei Kandidaten in die Parteizentrale. Read More Feedzy

Berlin (dpa) – CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist mit den drei Bewerbern für ihre Nachfolge zu Beratungen über den Fahrplan bis zum geplanten Wahlparteitag Anfang Dezember zusammengetroffen.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz fuhr am Montag gegen 12.40 Uhr ohne Kommentar in die Tiefgarage der CDU-Zentrale in Berlin. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte bei seinem Eintreffen auf die Frage eines Reporters, was er sich für das Treffen vorgenommen habe: «Das gucken wir mal.»

Außenexperte Norbert Röttgen äußerte sich dagegen knapp sechs Minuten lang vor den Kameras. Er sprach sich für ein respektvolles, transparentes und öffentliches Verfahren vor dem am 4. Dezember geplanten Wahlparteitag in Stuttgart aus. Es solle am besten so sein, «dass alle Mitglieder der CDU an dieser Diskussion auch teilnehmen können. Und die Akzentunterschiede, die es gibt, die auch gut sind für eine Partei, auch mitbekommen.» Röttgen betonte: «Wir alle wollen jeweils das Beste für die CDU.»

Zum Vorschlag des hessischen Regierungschefs und stellvertretenden Parteivorsitzenden Volker Bouffier, die Frage der Kanzlerkandidatur schon vor dem Parteitag zu klären, wollte sich Röttgen vor der Runde nicht äußern. Er betonte, über ein Team für den Bundestagswahlkampf 2021 zu sprechen, sei gut und richtig. «Ich finde es aber genauso gut und richtig, zu sagen: Es gibt Auswahl für die Partei.» Themen, politische Landschaft und Wählergruppierungen seien in Bewegung. «Darauf muss es inhaltliche Antworten geben.» Deswegen gehe es nicht im Wesentlichen um eine Person, sondern um die Zukunftsausrichtung der Partei. Nach der Wahl werde es dann eine Mannschaft und ein Team geben, das gemeinsam für die Politik der CDU eintrete.

Kramp-Karrenbauer wollte mit den Kandidaten unter anderem klären, welche Veranstaltungen die Parteizentrale bis zum Parteitag organisieren soll. An dem Treffen nahmen auch Generalsekretär Paul Ziemiak und CDU-Bundesgeschäftsführer Stefan Hennewig teil. Für den internen Wahlkampf sind in den Zeiten der anhaltenden Corona-Pandemie unter anderem zwei digitale «Townhall»-Veranstaltungen im Gespräch, bei denen in einer Videoschalte Fragen an die Bewerber gestellt werden können. Auch die Frage, ob es einen TV-Dreikampf geben soll, dürfte erörtert werden. Röttgen hat sich mehrfach für ein solches Fernsehformat ausgesprochen. Merz hat sich öffentlich noch nicht festgelegt, und Laschet ist unter Berufung auf eine frühere Absprache eher dagegen.

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