Es gibt aber grundsätzlich am Vorgehen des Schulministeriums Kritik: Die angekündigte Testpflicht in den Schulen wäre in der kommenden Woche gar nicht umsetzbar gewesen, sagt Mirko Komenda von der GEW Rheinberg. Daher ist die Schließung richtig. Sie hätte aber deutlich früher kommuniziert werden müssen: Die Entwicklung der Inzidenzwerte unter Kindern und Jugendlichen sei schon vor Ostern bekannt gewesen.

Die kommende Woche müsse jetzt genutzt werden: Die Gewerkschaft hofft, dass das Schulministerium nach dieser Woche verlässliche Rahmenbedingungen schafft, damit wieder ein Wechselunterricht an den Schulen möglich ist. Vor allem soll dies frühzeitig mitgeteilt werden. Die Kommunikation zwischen Ministerium und Schulen sei weiter ein Desaster, sagt Komenda. 

NRW-Schulministerin Gebauer hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler nach den Osterferien wieder in den Distanzunterricht gehen. Geplant ist das erst einmal für eine Woche.

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