Sabrent schickt mit der Rocket 4 PLUS ein absolutes High-End Modell ins Rennen, dass sich gegen die geringe Konkurrenz in dem Segment beweisen will. Mit einem Phison Controller und Datentransferraten von 7.000 MB/s beim sequenziellen Lesen und 5.300 MB/s im sequenziellen Schreiben gehört sie zu den derzeit besten NVMe Solid State Modules auf dem Markt. In diesem Test klären wir, wie gut sie im Alltagseinsatz ist und ob sie das liefert, was Sabrent verspricht. 
Sabrent Rocket 4 PLUS Test

Sabrent Rocket 4 PLUS 1TB im Detail

Die Rocket Serie von Sabrent besteht aus mehreren Modellen. Wir hatten die Rocket 4.0 und Rocket Q bereits für euch getestet. Die neue Rocket 4 PLUS reiht sich dabei ganz weit oben in der Serie ein. Hier verspricht der Hersteller Datentransferraten beim sequenziellen Lesen von 7.000 MB/s und beim sequenziellen Schreiben noch immer satte 5.300 MB/s. Diese Werte decken sich auch mit der kürzlich getesteten WD_BALCK SN850. Dass die Werte der meisten NVMe Modelle in dem High-End-Segment sich ähneln, liegt unter anderem daran, dass sie alle auf der vierten Generation von PCI-Express aufbauen. Auch die Rocket 4 PLUS nutzt den NVMe 1.4 Standard und setzt vier PCIe Gen4 Lanes voraus. Natürlich lässt sich die Rocket 4 PLUS auch auf PCIe Gen. 3 Systemen betreiben, da hier die Abwärtskompatibilität vollkommen gewährleistet wird, aber die volle Leistung wird einfach nicht erreicht werden.

Das liegt daran, dass PCie Gen. 3 x4 Lanes eine maximale (theoretische) Bandbreite von 3.938 MB/s schafft. Dagegen liegt das theoretische Limit von PCie Gen. 4 x 4 Lanes bei 7.877 MB/s und die Rocket 4 PLUS ist auf dem Papier ja sehr nah an dieser Grenze dran. Beim Schreiben sind die meisten Modelle weiter von dieser magischen Grenze entfernt, doch es kommt ja auch nicht nur auf sequenzielles Schreiben und Lesen an, vielmehr arbeiten die meisten Betriebssysteme mit tausenden von kleinen Dateien und es passiert viel in kleinen Chunks, die random irgendwo auf dem NVMe SSM verteilt sind. Damit sind die sequenziellen Werte halt nur fürs Kopieren von großen Dateien besonders wichtig, aber der Alltag besteht vielmehr aus einem Mix aus großen und überproportional vielen kleinen Dateien.

Sabrent Rocket 4 PLUS Rückseite

Wie gewohnt, handelt es sich auch bei der Rocket 4 PLUS um eine NVMe im 2280 Formfaktor für den M.2 M-Key Slot. Damit sind die Module genau 80 mm lang, 22 mm breit und 2 mm hoch.

Sabrent Rocket 4 PLUS IA7BG64AIA-Flash

Micron TLC 3D NAND Flash

Unser Testmuster des Rocket 4 PLUS kommt als 1 TB (SB-RKT4P-1TB) Variante. Unter dem speziellen Kupfer-Aufkleber finden wir vier TLC NAND Flashes, die auf den Namen IA7BG64AIA (020470F 3647464) hören. Bei unseren Recherche konnten wir nur wenige Informationen über den Speicher herausfinden. Die Chips sollen von Micron gefertigt werden und haben jeweils 256 GB Speicherkapazität pro Chip. Es handelt sich hierbei um 3D TLC NAND, der aus 96 Layern besteht. Bei den 2 TB und 4 TB Varianten, wird auch die Rückseite der Rocket 4 PLUS NVMe entsprechend bestückt.

Sabrent Rocket 4 PLUS Phison PS5018-E18-41

Phison PS5018-E18 Controller

Die Wahl des Controllers fällt auf den leistungsstarken PS5018-E18-41 von Phison. Dieser wird von TSMC in 12nm Verfahren gefertigt und kann maximal 8 TB NAND-Flash verwalten. Der Controller nutzt 8 Kanäle und erreicht eine maximal Bandbreite von 1.600 MT/s pro Kanal, wodurch man rechnerisch auf einen Maximalwert von 12.800 kommen würde, der wiederum nur von PCIe Gen 5 erreichbar wäre. Die realen Angaben von Phison setzten die maximale Grenze von 7.400 MB/s beim sequenziellen Lesen und 7.000 MB/s beim sequenziellen Schreiben. Die IOPS betragen bei Random Read 1.000K und bei Random Write 1.000K. Der Verbrauch des Controllers wird mit 3,0 Watt angegeben. Die Arbeit wird dabei von einem 32-bit ARM Cortex R5 (3 CPUs) verrichtet.

Das Schöne dabei ist, dass der Phison Controller ab Werk bereits Hardware-Verschlüsselung mit AES 128/256 bit, SHA 160/256/512, RSA 4096 unterstützt sowie firmwareseitige Optionen TCG, Opal 2.0, Pyrite, Sanitize und Crypto Erase. Sabrent bewirbt jedoch nur die Features: SMART und TRIM, ONFi 2.3, ONFi 3.0, ONFi 3.2 und ONFi 4.0 Interface, sowie Advanced Wear Leveling, Bad Block Management, Error Correction Code und Over-Provision.

Sabrent Rocket 4 PLUS SK-Hynix H5AN8G6NCJR-VKC

Diesem zur Seite steht ein SK Hynix H5AN8G6NCJ-RVKC (NT8MC811CXA1) DDR4 SDRAM. Es gibt hierbei keine offizielle Seite von SK Hynx und die Informationen, die man zu dem Chip findet, weisen ihn als ein 512 Mx16 Speicherchip aus.

Sabrent Rocket 4 PLUS Kupferschicht

Kühlung durch Kupferplättchen

Eine Besonderheit der Sabrent NVMe SSDs ist die oben angebrachte Kühlplatte aus Kupfer. Wo die meisten Hersteller nur einen Papieraufkleber platzieren, findet man bei der Rocket 4 PLUS ein dünnes Kupferplättchen, das mit einigen Infos bedruckt ist. Dieses dient als Heatspreader, mit dem Ziel Wärme von den Chips homogener zu verteilen und abzuführen. Speziell, wenn man keinen gescheiten Kühler drauf hat, ist es ein nettes Extra und fühlt sich wertig an. Beim Abziehen merkt man direkt, dass es sich um Kupfer handelt, da das Metall sich biegt und entsprechend zäh verhält.

Rocket 4 PLUS Spezifikationen

Sabrent Rocket 4 PLUS
Kapazität 1 TB 2 TB 4 TB
Seq. Lesegeschw. 7.000 MB/s 7.100 MB/s
Seq. Schreibgeschw. 5.300 MB/s 6.600 MB/s
IOPS 4k Lesen 350k 650k
IOPS 4k Lesen ​700k ​700k
Formfaktor M.2/​M-Key (PCIe 3.1 x4)
Controller Phison PS5018-E18
NAND Micron IA7BG64AIA, 96 Layer 3D-Nand QLC
Features 256bit AES, SMART, TRIM, ONFi 2.3, ONFi 3.0, ONFi 3.2, ONFi 4.0
Lebensdauer (TBW) 700 TB 1.400 TB
Herstellergarantie 2 Jahre
Preis
(Geizhals.at)
199€ N/A 999€
Sabrent Rocket 4 PLUS Verpackung

Lieferumfang der Rocket 4 PLUS

Geliefert wird die Rocket 4 PLUS, wie gewohnt in einem kleinen Pappkarton, der in Folie verschweißt ist. Hier wird durch einen Sticker darauf hingewiesen, dass eine Acronis True Image Softwarelizenz mit inbegriffen ist. Das ist ein tolles Plus, was man selten bei einem anderen Hersteller erhält. Leider ist die Software nur für Windows Systeme ausgelegt.

Sabrent Rocket 4 PLUS Kupferverpackung

In der Papierverpackung befindet sich eine Schachtel, die aus Aluminium gefertigt und kupferfarbig eloxiert zu sein scheint. Die Schachtel fühlt sich richtig hochwertig an und ist ähnlich zu den Schachteln der anderen Sabrent NVMe Solid State Modulen.

Sabrent Rocket 4 PLUS Lieferumfang

In der Schachtel findet man eine Anleitung aus Papier und darunter dann das Rocket 4 PLUS NVMe SSM, welches durch eine Schaumstoff-Einlage gehalten wird. Die Rocket 4 PLUS wird durch Schaumstoff aus seitlich geschützt und in richtiger Position gehalten.

Mehr befindet sich nicht im Lieferumfang, doch mehr kann man eigentlich kaum erwarten, denn die Gesamtumsetzung ist ausgefallen und die Verarbeitung hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Testsystem

Das Testsystem basiert auf einem PCIe 4.0 konformen Setup, mit einem X570 ITX Board von ASUS und der Ryzen 7 3700X CPU.

Nachfolgend die Aufstellung der Komponenten des Testsystems:

  • CPU: Ryzen 7 3700X
  • Mainboard: ASUS ROG Strix X570-I Gaming
  • SSD: Samsung SSD 840 PRO 256 GB, Samsung 850 EVO 500 GB
  • m.2 SSD: Samsung 970 Evo MZ-V7E250BW 250 GB
  • RAM: Patriot Viper Steel 16 GB, DDR4-3868, CL18-22-22-40
  • CPU-Kühler: Scythe Kotetsu Mark II TUF
  • Netzteil: Corsair SF 450 80+ Gold mit 450 Watt
  • Lüfter: 1 x 120 mm Lüfter
  • Gehäuse: Enermax Libllusion LL30

Benchmarks

Beim Benchmark nutzen wir Tools, um die Leistung zu ermitteln. Die Werte beim Kopieren eines 200 GB großen Steam-Spieleordners, offenbart einen durchschnittlichen Datendurchsatz von 2,07 GB/s. Die Samsung 970 Evo M.2 1 TB schafft hier bspw. nur 1,16 GB/s und WD WD_BLACK SN850 noch immer 1,90 GB/s. Das sind gute Realwerte, die einen im Alltag erwarten sollten.

CrystalDiskMark Benchmark

Bei CrystalDiskMark hat die Rocket 4 PLUS ziemlich hohe Werte erreicht, wobei nicht alle besser sind, als die der WD_BLACK SN850. Beim Schreiben setzt sich die Rocket 4 PLUS jedoch deutlich von allen Modellen ab, was erstaunlich ist.

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labels: [“Sabrent Rocket 4 Plus 1TB”, “WD WD_BLACK SN850 1TB”,”Sabrent Rocket Q 1TB”, “Samsung 970 Evo M.2 1 TB”,”WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x8″, “WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x4″,”Sabrent Rocket 4 (2TB)”, “Samsung 970 Evo (250 GB)”, “Samsung EVO 850 (500GB)”, “Crucial BX500 (240GB)”],
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label: ‘SEQ1M Q8T1 Lesen (MB/s)’,
data: [ 7141.72, 7070.36, 3452.79, 3306.78, 6600.28, 3288.51, 4989, 3570.8, 532.31, 544.48 ],
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},
{
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},
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{
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{
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data: [ 3867.93, 2951.55, 2083.81, 2079.8, 4313.85, 2788.85, 3150.24, 954.21, 193.12, 165.61 ],
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},
{
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data: [ 295.31, 274.5, 251.05, 174.54, 202.18, 134.98, 270.28, 195.74, 102.33, 92.25 ],
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}]
},
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callbacks: {
label: function(tooltipItems, data) {
return data.datasets[tooltipItems.datasetIndex].label +’: ‘ + data.datasets[tooltipItems.datasetIndex].data[tooltipItems.index] + ‘ MB/s’;
}
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}
}],
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fontStyle: ‘bold’,
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position: ‘top’,
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text: ‘CrystalDiskMark’
},
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labels: {
},
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}
}
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ATTO Disk Benchmark

Im ATTO Disk Benchmark haben wir nur zwei Werte für 64 MB großen Transfer herausgenommen. Hier liegt Rocket 4 PLUS deutlich vor dem Rest.

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data: {
labels: [“Sabrent Rocket 4 Plus 1TB”, “WD WD_BLACK SN850 1TB”,”Sabrent Rocket Q 1TB”, “Samsung 970 Evo M.2 1 TB”,”WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x8″, “WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x4″,”Sabrent Rocket 4 (2TB)”, “Samsung 970 Evo (250 GB)”, “Samsung EVO 850 (500GB)”, “Crucial BX500 (240GB)”],
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data: [ 6870, 6590, 2930, 2180, 6170, 2970, 5220, 3330, 508.61, 496.55 ],
backgroundColor: ‘rgba(54, 162, 235, 0.5)’,
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},
{
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data: [ 5090, 4890, 1500, 1410, 4180, 2830, 3940, 2360, 462.3, 152.99 ],
backgroundColor: ‘rgba(51,162,0,0.2)’,
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}]
},
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fontStyle: ‘bold’,
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}
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},
title: {
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position: ‘top’,
fontSize: 16,
text: ‘ATTO Disk Benchmark (64 MB)’
},
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display: true,
labels: {
},
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}
}
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HDTach Benchmark

Bei HDTach sind die Ergebnisse ähnlich, wie auch schon bei den Benchmarks zuvor, auch wenn das Benchmark alt ist.

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label: ‘Lesen (MB/s)’,
data: [ 3610.8, 3048.2, 1875.1, 1810.4, 1706.7, 679.5, 2647.9, 2170.1, 496.3, 505.1 ],
backgroundColor: ‘rgba(54, 162, 235, 0.5)’,
borderColor: ‘rgba(54, 162, 235, 1)’ ,
borderWidth: 1,
} ]
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title: {
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position: ‘top’,
fontSize: 16,
text: ‘HD Tach Long (Burst Speed)’
},
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},
position: ‘bottom’
}
}
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Wärmebildaufnahmen

Um die Wärmeentwicklung als auch die Verteilung der Abwärme zu messen, haben wir die Sabrent Rocket 4 PLUS mit drei CrystalDiskMark Durchläufen belastet. Der Durchlauf wird hierfür ohne den Kühler des ASUS ROG Strix X570-I Gaming durchgeführt. Das Solid State Modul verteilt die Abwärme ziemlich homogen und wir messen mit der Flir One Pro durchschnittlich 56°C.

Sabrent Rocket 4 PLUS

Temperaturen

Auch wenn die Sabrent Rocket 4 PLUS in Sachen Leistung ganz vorne steht, hält sie sich erstaunlich kühl. Bei dem Durchlauf ist der ASUS ROG Strix X570-I Gaming Kühler auf der SSD drauf und sorgt für entsprechend bessere Kühlung des NVMe Moduls. Nach abgezogener Raumtemperatur war die Sabrent Rocket 4 PLUS sogar kühler als die WD_BALCK SN850 und deutlich kühler als die Samsung 970 Evo.

var ctx = document.getElementById(“chart-item-670”).getContext(‘2d’);
var myChart = new Chart(ctx, {
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labels: [“Sabrent Rocket 4 Plus 1TB”, “WD WD_BLACK SN850 1TB”,”Sabrent Rocket Q 1TB”, “Samsung 970 Evo M.2 1 TB”,”WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x8″, “WD WD_Black AN1500 2 TB PCIe x4″,”Sabrent Rocket 4 (2TB)”, “Samsung 970 Evo (250 GB)”, “Samsung EVO 850 (500GB)”, “Crucial BX500 (240GB)”],
datasets: [{
label: ‘Last’,
data: [ 36, 44.8, 17.2, 55.8, 42.2, 36.8, 23.11, 16.1, 7.1, 26.1 ],
backgroundColor: ‘rgba(255, 99, 132, 0.3)’,
borderColor: ‘rgba(255,99,132,1)’ ,
borderWidth: 1,
}]
},
options: {
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barThickness: 2,
tooltips: {
callbacks: {
label: function(tooltipItems, data) {
return data.datasets[tooltipItems.datasetIndex].label +’: ‘ + data.datasets[tooltipItems.datasetIndex].data[tooltipItems.index] + ‘ °C’;
}
}
},
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yAxes: [{
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ticks: {
fontStyle: ‘bold’,
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}
}],
xAxes: [{
barPercentage: 0.8,
ticks: {
fontStyle: ‘bold’,
suggestedMin: 0,
}
}]
},
title: {
display: true,
position: ‘top’,
fontSize: 16,
text: ‘Temperaturvergleich’
},
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display: true,
labels: {
},
position: ‘bottom’
}
}
});

Bei den Messwerten handelt es sich weiterhin um DeltaT-Werte. Dabei ist die Raumtemperatur bereits abgezogen worden.

Sabrent Rocket 4 PLUS Test-Review

Fazit

Nach dem ausführlichen Test der Rocket 4 PLUS wird klar, dass das Solid State Modul auf jeden Fall zu den Besten im High-End-Segment zählt. Die verbaute Technik in Form des Phison PS5018-E18 Controllers sowie Micron 3D-NAND-Speichers liefert sehr gute Leistungswerte. Die von Sabrent beworbenen sequenziellen Leseraten von 7.000 MB/s als auch sequenziellen Schreibraten von 5.300 MB/s sind im Test erreicht und überschritten worden. Beim Lesen oder Schreiben von vielen kleinen Dateien, sehen die Werte anders aus, aber beim Kopieren eines 200 Gb großen Steam-Spieleordners kommt die Rocket 4 PLUS auf 2,07 GB/s.

Sabrent Rocket 4 PLUS Award Die Rocket 4 PLUS hat einige Alleinstellungsmerkmale, die die Konkurrenz nicht bietet. Dazu zählt beispielsweise die besonders hochwertige und schicke Umverpackung in Form einer Aluminiumbox im Kupfer-Look. Auch die Acronis True Image Lizenz, die man mit dem Kauf des Solid State Moduls erhält, ist ein tolles Extra. Dazu kommt noch das Kupferplättchen, das auf den NAND Chips und dem Controller angebracht wird und so für bessere Wärmeleitung sorgt. Das Gesamtpaket ist weit über dem Standard der Konkurrenz.

Da die Leistung stimmt, kommt die Frage nach dem Preis. Mit derzeit 199€ für die Rocket 4 PLUS, liegt das NVME Modul etwas über dem Preisen der Konkurrenz. Dies ist aber auch auf die limitierte Verfügbarkeit zurückzuführen.

Damit kommen wir auf eine Gesamtwertung von 94% und vergeben einen Gold Award.

 Original source: <a href="/testbericht/133711353-sabrent-rocket-4-plus-test-review.html" target="_blank" rel="noopener">/testbericht/133711353-sabrent-rocket-4-plus-test-review.html</a>


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