Sachsens Innenminister verurteilt Krawalle in Leipzig

Berlin (dpa) – Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hat die gewalttätigen Ausschreitungen in Leipzig der vergangenen Tage verurteilt.

«Wenn gezielt Flaschen und Steine fliegen auf Polizistinnen, aber auch Vertreter der Versammlungsbehörde, dann hört der Spaß auf», sagte Wöller im ZDF-«Morgenmagazin». Die Polizei habe im Vorfeld der Räumung eines besetzten Hauses, woran sich die Proteste entzündet hatten, deeskaliert und versucht, Gespräche zu führen.

Friedliche Demonstrationen gegen die Räumung halte er für legitim, betonte Wöller. Er erwarte aber eine Abgrenzung vom gewalttätigen Protest. Sein Rat im Umgang mit Linksextremisten, aber auch mit Rechtsextremisten sei: «Sobald man sich auf einer Veranstaltung befindet, wo verfassungsfeindliche Symbole gezeigt werden und wo es Gewalt gibt, hat man auf so einer Veranstaltung nichts zu suchen und sollte sie verlassen.»

Nach drei Randalenächten in Folge war es am Sonntagabend in der Stadt ruhig geblieben, wie eine Polizeisprecherin am Montagmorgen sagte. Am kommenden Samstag könnten Leipzig aber neue Unruhen bevorstehen: Für diesen Tag wird in linksradikalen Kreisen zu einer Demonstration im Leipziger Osten aufgerufen.

© dpa-infocom, dpa:200905-99-445817/8

Dreimal hintereinander hat es in Leipzig Ausschreitungen vermummter Extremisten gegeben. Politiker reagieren bestürzt. Schon am nächsten Wochenende könnte es wieder brenzlig werden. Read More Feedzy

Berlin (dpa) – Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hat die gewalttätigen Ausschreitungen in Leipzig der vergangenen Tage verurteilt.

«Wenn gezielt Flaschen und Steine fliegen auf Polizistinnen, aber auch Vertreter der Versammlungsbehörde, dann hört der Spaß auf», sagte Wöller im ZDF-«Morgenmagazin». Die Polizei habe im Vorfeld der Räumung eines besetzten Hauses, woran sich die Proteste entzündet hatten, deeskaliert und versucht, Gespräche zu führen.

Friedliche Demonstrationen gegen die Räumung halte er für legitim, betonte Wöller. Er erwarte aber eine Abgrenzung vom gewalttätigen Protest. Sein Rat im Umgang mit Linksextremisten, aber auch mit Rechtsextremisten sei: «Sobald man sich auf einer Veranstaltung befindet, wo verfassungsfeindliche Symbole gezeigt werden und wo es Gewalt gibt, hat man auf so einer Veranstaltung nichts zu suchen und sollte sie verlassen.»

Nach drei Randalenächten in Folge war es am Sonntagabend in der Stadt ruhig geblieben, wie eine Polizeisprecherin am Montagmorgen sagte. Am kommenden Samstag könnten Leipzig aber neue Unruhen bevorstehen: Für diesen Tag wird in linksradikalen Kreisen zu einer Demonstration im Leipziger Osten aufgerufen.

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