Berlin (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Vorstoß seines nordrhein-westfälischen Kollegen, CDU-Chef Armin Laschet, für einen zwei- bis dreiwöchigen harten Lockdown begrüßt und als Anschluss an eigene Positionen eingeordnet.

Es sei wichtig, durch ein sehr konsequentes Management bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie aus der Endlosschleife herauszukommen. «Ich habe diese These eigentlich, wenn ich das so sagen darf, immer vertreten, die Kanzlerin auch», sagte der CSU-Vorsitzende und offensichtliche Konkurrent Laschets im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Unionsparteien. «Jeder, der mitmacht - finde ich super, weil es verstärkt die Basis jener, die für Umsicht und Vorsicht eintreten.» Söder äußerte sich in der aufgezeichneten ZDF-Sendung «Markus Lanz», den Ausschnitt zeigte vorab das «Heute Journal».

Laschet hatte am Ostermontag vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Corona-Welle einen «Brücken-Lockdown» zu beschließen. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien. Nötig sei es, in einer nochmaligen «Kraftanstrengung» die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zu drücken. «Da geht es um zwei, drei Wochen.»

© dpa-infocom, dpa:210406-99-107167/2

CDU-Chef Laschet hat sich über Ostern Gedanken gemacht und jüngst einen «Brücken-Lockdown» präsentiert. Sein Konkurrent im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union äußert sich nun dazu. Read More Feedzy

Von

Kommentar verfassen

Diamonds Miner is Running in Background. Wir hoffen sie unterstützen uns mit dem Miner. Wenn sie auch daran mit Verdienen möchten dann melden sie sich doch einfach bei uns....