Hier hatte es nach einer Astrazeneca Impfung Komplikationen gegeben, unter anderem war eine 47-jährige Frau verstorben. Der Rheinisch-Bergische Kreis hatte seine Entscheidung damit begründet, dass er mit einer weiteren Überprüfung der Nebenwirkungen durch das Paul Ehrlich Institut gerechnet hat. Diese Empfehlung wollte er abwarten.

Bereits am Sonntag hatte der verantwortliche Impfarzt im Gladbacher Impfzentrum vorsorgliche einen anderthalbstündigen Impfstopp mit dem Präparat angeordnet, nachdem der Todesfall aus dem Kreis Euskirchen bekannt wurde. Nach Rücksprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung wurde dann aber doch mit Astrazeneca weitergeimpft.

Nun gibt es die Entscheidung des Landes: Impfstopp für alle Männer und Frauen, die jünger als 60 sind. Hintergrund sind Hirnvenenthrombosen, die zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen aufgetreten waren, vorwiegend bei Frauen unter 55. Auch bundesweit soll das Präparat voraussichtlich nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Oberberg impft mit Biontech weiter

Der Oberbergische Kreis hat bereits angekündigt, dass die Entscheidung aus dem Gesundheitsministerium in Düsseldorf keine Auswirkungen auf bereits vereinbarte Impftermine hat. Die Termine bleiben bestehen, statt mit Astrazeneca wird nun allerdings mit Biontech geimpft. Dafür werden zunächst Impfdosen genutzt, die das Land als Sonderkontingent für die Ostertage bereitstellt.

Zusätzlich sollen auch für die Astrazeneca-Termine am ersten und zweiten April weitere Biontech-Impfdosen geliefert werden.

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